Deutschlands ESC-Beitrag löst Diskussionen aus. Fans und Kritiker rätseln, ob Sarah Engels mit „Fire“ am 16. Mai in Wien gut abschneiden wird.
Sängerin Sarah Engels tritt für Deutschland beim nächsten Eurovision Song Contest (ESC) an. Die 33-Jährige setzte sich beim Vorentscheid in Berlin gegen acht andere Bewerber durch. Über ihr Ticket zum ESC-Finale am 16. Mai in Wien zeigt sie sich begeistert: „Ich freue mich so krass, dass ich dabei sein darf und ich werde mein Bestes geben für Deutschland“, versprach sie.
Auf Instagram schrieb sie am nächsten Tag: „Ich bin heute Morgen aufgewacht … und es ist einfach kein Traum. Es ist wirklich passiert. Wien. Eurovision 2026. Und ich darf das erleben.“ Sie müsse das jetzt alles erst mal begreifen. Für viele t-online-Leser hingegen steht schon fest, wohin die ESC-Reise für Deutschland gehen wird. Die Mehrheit findet den Song „Fire“ nicht sehr vielversprechend.
„Der Song von Sarah Engels wird fast sicher mal wieder auf den untersten Plätzen landen“, ist sich Renata Crevaux sicher. „Es fehlt das Besondere, etwas, das mitreißt, das neu ist. Vielleicht ein besonderes Instrument, ein Refrain, der im Ohr bleibt, ein Sänger oder eine Sängerin mit mehr Ausdruck, mehr Strahlkraft.“
Das wird wohl wieder ein Desaster geben!
t-online-Leserin Christine Viola
Marion Busch schließt sich an und urteilt: „Der Song wirkt im ersten Moment wie ein Knaller, ist aber bereits vergessen, wenn er zu Ende ist. Nichtssagend, langweilig, nichts Neues und hochgradig allgemein, so wie es ihn hundertfach im Radio gibt.“
Einige t-online-Leser formulieren ihre Einschätzungen in den E-Mails noch drastischer, schreiben etwa: „Eine reine Katastrophe. Die Siegerin stand doch vorher schon fest. Die anderen hatten keine Chance. Dachte es sollte ein Neuanfang sein, aber nein: Das war gar nichts“, findet Jörg Dahms. Auch t-online-Leser Joachim Nicolas Trezib gibt ihm Recht: „Das war ein abgekartetes Spiel, gewonnen hat der Song, dessen Produzenten offenbar im Vorfeld schon am meisten gezahlt haben. So hat keiner mehr Lust auf den ESC.“ Wobei es für die Behauptung der Bestechung keine Hinweise gibt. Wie der Leser auf die Idee kommt, es könnte Geld geflossen sein, bleibt unklar.










