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Die Europäische Kommission hat den USA eine Liste von EU-Produkten vorgelegt, die ihrer Meinung nach von den 15-prozentigen Zöllen ausgenommen werden sollen, die im Rahmen des zwischen Brüssel und Washington im Jahr 2025 unterzeichneten Handelsabkommens erhoben werden.
Die von Euronews eingesehene Liste umfasst Hunderte von Produkten, darunter Roquefort-Käse, Olivenöl, Weine, Spirituosen und Bier, Nudeln, medizinische Geräte, elektrische Geräte und Maschinen.
Der EU-Handelsbeauftragte Matthias Jørgensen sagte den Abgeordneten am Dienstag, dass die Liste EU-Exporte im Wert von rund 150 Milliarden Euro abdeckt.
Er sagte auch, dass die Produkte entweder „wirtschaftlich sinnvoll“ für die EU seien oder eine „begrenzte inländische Verfügbarkeit in den USA“ hätten.
Im Juli 2025 treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump geklärt Nach wochenlangen Handelsstreitigkeiten kam es im schottischen Turnberry zu einer Einigung, bei der die Europäer vereinbarten, 15-prozentige US-Zölle auf EU-Exporte zu akzeptieren und gleichzeitig ihre eigenen Zölle auf US-Industriegüter zu streichen.
Auch in einer im August 2025 veröffentlichten gemeinsamen Erklärung von Brüssel und Washington wurden Verhandlungen über Befreiungen von den Zöllen angekündigt, doch die USA weigerten sich, Gespräche aufzunehmen, bevor die EU ihre Zölle auf US-Waren senkte.
Da die EU-Gesetzgeber im Mai eine Einigung erzielten und Brüssel am 1. Juli seine Zölle aufhob, hofft die Europäische Kommission, Ausnahmen von den 15-prozentigen US-Zöllen zu erreichen.
In der gemeinsamen Erklärung heißt es, dass die USA und die EU „erwägen“ würden, die vor 2025 bestehenden Zölle auf Produkte anzuwenden, die „wichtig für ihre Volkswirtschaften und Wertschöpfungsketten“ seien. Diese Zölle lagen durchschnittlich bei rund 3,3 Prozent.
Seit 2025 drängen die EU-Länder bei der Kommission – die in ihrem Namen in Handelsfragen verhandelt – darauf, Ausgliederungen für ihre Hauptexporte in die USA zu erreichen.
Insbesondere Frankreich, Italien und Spanien drängen auf günstigere Zölle auf Wein.
Die EU hofft auch, Gespräche über Stahl und Aluminium aufzunehmen, auf die weiterhin 50-prozentige US-Zölle erhoben werden. Jørgensen sagte, er erwarte, dass die Gespräche über diese Produkte „herausfordernd“ werden.
„Die USA haben sehr deutlich gemacht, dass sie aus Gründen der nationalen Sicherheit in diesem Bereich die US-Produktion aufrechterhalten und schützen wollen“, sagte er den EU-Gesetzgebern.
Der Kommissar sagte auch, dass die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA trotz des Turnberry-Abkommens weiterhin „einem hohen Risiko der Volatilität ausgesetzt“ seien, und verwies auf Trumps öffentliche Drohungen gegenüber EU-Ländern, die eine Digitalsteuer auf große US-Technologieunternehmen erheben.









