„Wir müssen Transfererlöse erwirtschaften“
DFB-Profi vor Wechsel? Klub bezieht Stellung
Aktualisiert am 01.06.2026 – 19:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Während sich Nathaniel Brown mit dem DFB-Team auf die WM 2026 freut, ist seine Zukunft im Klub offen. Trainer und Sportvorstand lassen aufhorchen.
Bei seiner Vorstellung als neuer Trainer von Eintracht Frankfurt hat Adi Hütter am Montag offen über die Zukunft von Nathaniel Brown gesprochen. Der 22-jährige Linksverteidiger steht noch vier Jahre bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag – sein Marktwert wird auf 40 Millionen Euro geschätzt.
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Auslöser war Browns Leistung beim 4:0-Länderspielsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Finnland am Sonntag. Hütter hatte die Partie nicht verfolgt, äußerte sich aber klar. „Er ist ein toller Spieler, ein moderner Außenverteidiger. Mit seiner Schnelligkeit ist er wie geschaffen für große Vereine und ein Objekt der Begierde“, machte er keinen Hehl aus dem Interesse anderer Klubs.
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Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche deutete unterdessen an, dass die Eintracht in diesem Sommer nicht jeden Leistungsträger werde halten können. „Wir müssen Transfererlöse erwirtschaften“, betonte er. „Wir wollen den Kader reduzieren auf 17 oder 18 Spieler, die auf einem gewissen Level sind. Den Rest wollen wir mit Nachwuchsspielern auffüllen. Ob wir das so schaffen, kann man noch nicht sagen.“
Brown könnte sich mit starken Leistungen bei der WM-Endrunde weiter in die Notizblöcke anderer Vereine spielen. In den vergangenen Monaten schien David Raum als deutscher Linksverteidiger gesetzt zu sein, er musste zuletzt aber wegen Leistenproblemen kürzertreten. Brown rückte daher am Sonntag im Test gegen Finnland in die Startelf und wusste zu überzeugen.










