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Home » Deutschlandticket wird ab 1. Januar 2027 noch teurer
Mobilität

Deutschlandticket wird ab 1. Januar 2027 noch teurer

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 30, 2026
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Zum Jahreswechsel

Deutschlandticket wird teurer


Aktualisiert am 30.09.2026 – 15:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Deutschlandticket: Es kostet ab kommendem Jahr 66,80 Euro. (Archivbild) (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Das Deutschlandticket wird zum Jahreswechsel erneut teurer. Wie der Preis festgelegt wurde und was Verkehrsunternehmen dazu sagen.

Das Deutschlandticket kostet ab Januar 66,80 Euro und damit 3,80 Euro mehr als bisher. Das hat der für die Preisgestaltung zuständige Koordinierungsrat in seiner heutigen Sitzung entschieden. Das Jobticket, eine rabattierte Variante des Deutschlandtickets, kostet demnach künftig 63,46 Euro. Das Semesterticket steigt auf 40,08 Euro.

Das Deutschlandticket ist ein bundesweit gültiges Monatsabo für Busse und Bahnen im öffentlichen Nah- und Regionalverkehr. Es ist monatlich kündbar. Aktuell nutzen es dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen zufolge rund 14,5 Millionen Menschen.

Erstmals kein politischer Streit über den Preis

Der künftige Abopreis wurde erstmals nicht politisch ausgehandelt, sondern mithilfe einer bestimmten Formel berechnet. Der Preisindex bildet auf Basis statistischer Daten die Kostenentwicklung etwa von Personal und Energie nach, die die Unternehmen schultern müssen. Je stärker also die Inflation ausfällt, umso teurer wird auch das Deutschlandticket. Außerdem wird berücksichtigt, dass die Ausgleichszahlungen von Bund und Ländern in Höhe von drei Milliarden Euro jedes Jahr fix sind und nicht dynamisch steigen. Abschließend darüber beraten hat dann noch der „Koordinierungsrat Deutschlandticket“, zu dem Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und Verkehrsbranche gehören.

Mit diesem Vorgehen soll verhindert werden, dass jedes Jahr ein politischer Streit über die Finanzierung des Deutschlandtickets ausbricht. Nutzerinnen und Nutzer sollen so sicher sein können, dass das Angebot fortbesteht.

„Der heutige Beschluss des Koordinierungsrats schafft frühzeitig Klarheit“, teilte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen mit. „Fahrgäste, Verkehrsunternehmen und Verbünde können sich ab sofort auf den neuen Preis von 66,80 Euro ab dem 1. Januar 2027 einstellen.“ Es sei verständlich, dass die Preiserhöhung in Zeiten steigender Verbraucherpreise für manche Fahrgäste schmerzhaft sei. „Zugleich treffen die allgemeinen Kostensteigerungen auch die Verkehrsunternehmen hart.“

Ursprünglicher Preis war 49 Euro

Der Fahrschein war 2023 als 49-Euro-Ticket gestartet. Für die Verkehrsverbünde ist es ein dickes Verlustgeschäft. Deshalb finanzieren Bund und Länder das Ticket mit je 1,5 Milliarden Euro pro Jahr.

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