Dämpfer im Topspiel

Deutschland verliert zum Auftakt der Eishockey-WM


Aktualisiert am 15.05.2026 – 18:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Deutschland hat zum Auftakt der Eishockey-WM verloren. (Quelle: IMAGO/Timo Stein/imago)

Zum Start der Eishockey-WM hat Deutschland direkt einen starken Gegner. In der Schlussphase wird es spannend, am Ende aber steht eine Niederlage für das DEB-Team.

Die deutsche Nationalmannschaft hat zum Auftakt der Eishockey-WM in der Schweiz eine knappe 1:3 (0:1, 0:1)-Niederlage gegen Finnland kassiert. Anton Lundell (9. Minute) und Jesse Puljujärvi (44.) trafen zunächst für die Finnen, Stefan Loibl (49.) verkürzte zwischenzeitlich für das DEB-Team. Aatu Räty (56.) besiegelte schließlich die deutsche Niederlage.

So bitter der Auftakt auch ist, für Deutschland ist dieser zu verschmerzen. Finnland steht in der Weltrangliste über der DEB-Auswahl. Im zweiten Gruppenspiel gegen Lettland am Sonntagabend (20.20 Uhr, im Liveticker auf t-online) muss aber ein Sieg her. Die weiteren Gruppengegner heißen Schweiz, USA, Ungarn, Österreich und Großbritannien. Die vier besten Teams der Gruppe ziehen in die nächste Runde ein.

So lief das Spiel

Den ersten Rückschlag gab es bereits vor dem Spielbeginn. NHL-Profi Nico Sturm wird die deutsche Mannschaft in der Schweiz nicht verstärken. Der 31 Jahre alte Stanley-Cup-Sieger von 2022 (Colorado Avalanche) und 2025 (Florida Panthers) wird trotz des Playoff-Aus mit Minnesota Wild nicht nachreisen. Zuvor hatten bereits Superstar Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) und die Top-Stürmer Tim Stützle (Ottawa Senators) und JJ Peterka (Utah Mammoth) abgesagt.

Gegen Finnland stand die DEB-Auswahl um den starken Torhüter Philipp Grubauer von den Seattle Kraken größtenteils gut, war vor dem gegnerischen Tor allerdings zu harmlos. Joshua Samanski von den Edmonton Oilers vergab früh eine Topchance in Überzahl aus kurzer Distanz kläglich (13.).

Finnland war dagegen eiskalt. Lundell ließ Grubauer mit einem platzierten Schuss nach einer Strafe für Maximilian Kastner keine Abwehrchance. Sein NHL-Teamkollege Aleksander Barkov gab die Vorlage. Der finnische Topstar stand erstmals nach überstandenem Kreuzbandriss wieder auf dem Eis. Allerdings hätte Bundestrainer Kreis das Tor durchaus überprüfen lassen können, weil ein finnischer Spieler im deutschen Torraum stand.

Philipp Grubauer: Der Torwart hielt Deutschland mit mehreren Paraden im Spiel. (Quelle: IMAGO/imago)

Danach folgten Rettungstaten der deutschen NHL-Stars: Grubauer verhinderte mit gleich mehreren Paraden weitere Gegentreffer. Noch spektakulärer waren zwei sensationelle Abwehraktionen von Weltklasse-Verteidiger Seider. Der Abwehrspieler der Detroit Red Wings klärte nach einer Grubauer-Parade den ersten finnischen Nachschuss und erwischte mit dem Schläger auch den zweiten Versuch kurz vor der Linie (21.).

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