Drama in der Schweiz

Deutscher Extremsportler stürzt in den Alpen ab


06.06.2026 – 14:57 UhrLesedauer: 1 Min.

Wingsuit-Pilot (Symbolbild): Die Sportart gilt als die tödlichste der Welt. (Quelle: IMAGO/Shao Ying/imago)

Zwei deutsche Extremsportler suchen in der Schweiz das Abenteuer. Kurz hintereinander stürzen sie sich in die Tiefe – für einen endet der Flug tödlich.

In der Schweiz ist ein deutscher Wingsuit-Pilot ums Leben gekommen. Wie die Polizei im Kanton St. Gallen mitteilte, stürzte der 47-Jährige in den Alpen in den Tod. Der Verunglückte stammte aus Kremmen in Brandenburg.

Gemeinsam mit einem 37-Jährigen, der ebenfalls aus Deutschland kam, war er am Freitag auf eine Höhe von 2.082 Metern aufgestiegen. Die beiden Wingsuit-Flieger sprangen westseitig des Gigerwaldspitzes im Gebiet Chüefad ab. Um kurz nach 17 Uhr startete zunächst der 47-Jährige. Der jüngere Begleiter folgte ihm unmittelbar hinterher.

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Aus bisher unklarer Ursache verlor der 47-Jährige die Kontrolle. Der Mann stürzte laut Polizei kurz nach dem Start ab. Die Flugrettung habe den Mann nur noch tot bergen können, hieß es. Warum er abstürzte, untersucht nun die Staatsanwaltschaft.

Tödliche Wingsuit-Flüge: Gefährlichste Sportart der Welt

Wingsuits sind fledermausartige Anzüge, bei denen Stoff zwischen Rumpf, Armen und Beinen wie Tragflächen dienen soll. Wingsuit-Piloten springen von Felsvorsprüngen, Wolkenkratzern oder aus Flugzeugen und fangen den freien Fall mit ihrem Anzug auf.

Die Springer ziehen für die Landung am Ende des Flugs in der Regel einen Fallschirm. Doch oft geht etwas schief. Tödliche Unfälle sind in dieser Extremsportart keine Seltenheit. Sie gilt als die gefährlichste der Welt. In der Schweiz war erst am Donnerstag ein 29 Jahre alter Mann bei einem Wingsuit-Flugversuch abgestürzt und ums Leben gekommen.

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