Unglück in der Schweiz
Dortmunder Schlossherr offenbar von Lawine überrollt
Aktualisiert am 20.02.2026 – 17:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Lawine erfasst Vater und Sohn in der Schweiz. Der Teenager überlebt – für den 49-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät. Nun wird bekannt, wer das Opfer ist.
Eine Lawine im Schweizer Skigebiet Savognin hat am vergangenen Dienstag einen 49-jährigen Mann in den Tod gerissen. Der tödlich Verunglückte und sein 15-jähriger Sohn waren nach ersten Erkenntnissen mit anderen Personen außerhalb der markierten Piste unterwegs, als sich die Schneemassen lösten. Während sich die übrigen Schneesportler bereits in Sicherheit befanden, wurden Vater und Sohn vollständig verschüttet. Das teilte die Kantonspolizei Graubünden mit.
Der Jugendliche konnte gerettet werden. Für seinen Vater kam jede Hilfe zu spät. Trotz Reanimationsversuchen starb der 49-Jährige noch am Unglücksort.
Medienberichten zufolge stammt das Todesopfer aus Nordrhein-Westfalen. Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, handelt es sich bei dem Verstorbenen um den Dortmunder Schlossherrn Felix zu Knyphausen. Eine offizielle Bestätigung dafür fehlt bislang.
Die Kantonspolizei Graubünden teilte bislang nur mit, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen deutschen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen handelt.
Die Familie des Verstorbenen besitzt eine der letzten Schlossanlagen im Ruhrgebiet, die sich noch in Privatbesitz befinden. Schloss Bodelschwingh in Dortmund-Bodelschwingh ist ein Wasserschloss im Renaissancestil mit englischem Landschaftspark und weitläufiger Vorburg. Seit 1302 dient es als ständiger Wohnsitz der Erbauerfamilie.
In den vergangenen Tagen fiel in den Alpen viel Neuschnee. Im Wallis und in Graubünden gilt auch am Freitag noch die zweithöchste Warnstufe vor Lawinen. Zeitweise war sogar die höchste Gefahrenstufe ausgerufen worden.











