„Fairtrade“ ist das weltweit bekannteste Siegel. Nach Angaben der Organisation ist der Absatz von fair gehandeltem Kakao im Jahr 2025 in Deutschland trotz der hohen Kakaopreise um fast zwölf Prozent gestiegen. „Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kaufen Verbraucher weiterhin Schokolade mit echtem Kakao – und entscheiden sich zunehmend für Produkte mit dem Fairtrade-Siegel“, sagt Fairtrade-Deutschland-Geschäftsführerin Claudia Brück.

Fair gehandelte Schokolade im Supermarkt

Diese Produkte sind in den Supermarktregalen längst allgegenwärtig, teilweise sogar in Form der günstigeren Eigenmarken der Discount-Supermärkte. „Mit dem Verkauf fair gehandelter Produkte zeigen wir, dass wir unsere Verantwortung für nachhaltige Geschäftsmodelle ernst nehmen“, sagt Stefan Krämer vom europaweit agierenden deutschen Handelskonzern Rewe. Lidl, der deutsche Lebensmitteleinzelhandelskonzern mit Supermärkten in ganz Europa und in den USA, kündigte im Februar 2026 an, mit einem „Living-Income-Programm“ den Kakaolieferanten deutlich mehr für seine Schokoladen-Eigenmarken zu zahlen: „Wir tragen zu einem existenzsichernden Einkommen der Kakaobauern bei und machen nachhaltigen Schokoladengenuss für alle erschwinglich“, sagt Christoph Graf, Chief Merchandising Officer von Lidl. Nichtregierungsorganisationen wie Inkota haben diesen Schritt begrüßt und andere Einzelhandelskonzerne aufgefordert, diesem Beispiel zu folgen.

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