Zu den Orten, wo Mitte April eine Filiale hätte sein sollen und keine war, gehört Struppen (Sachsen), Röderland (Brandenburg), Bröckel (Niedersachsen), Balve-Garbeck (NRW), Zuzenhausen (Baden-Württemberg) und Penzing (Bayern).

Zusätzlich zu diesen Abstandsregeln muss die Post noch die Vorschrift einhalten, bundesweit mindestens 12.000 Filialen zu haben. Diese Messlatte überspringt die Post, sie hat nach eigenen Angaben 12.400 Filialen mit Personal – sie hat also insgesamt mehr als genug Filialen, aber nicht immer da, wo eine der Vorschrift zufolge sein soll.

Etwas verwunderlich ist, dass die Zahl der unbesetzten Standorte trotz der Automaten-Anrechnung nicht stärker gesunken ist. So lag die Anzahl im Juli 2024 – also vor der Möglichkeit der Automaten-Anrechnung – bei 141 und damit nur unwesentlich höher.

Die Anzahl der unbesetzten Pflichtstandorte schwankt seit Jahren, es sind mal mehr und mal weniger. Im Januar 2023 zum Beispiel waren es 174, im Oktober desselben Jahres nur noch 73 und damit nur etwa halb so viele wie derzeit.

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