Biathlon-Einzel in Kontiolathi

Deutsche Herren enttäuschen bei Weltcup-Rückkehr


Aktualisiert am 06.03.2026 – 18:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Philipp Nawrath: Er kam als bester Deutscher in Kontiolathi ins Ziel. (Quelle: IMAGO/Oryk HAIST/imago)

Bei den Olympischen Spielen blieb das deutsche Biathlon-Team weit hinter den Erwartungen zurück. Auch die Rückkehr in den Weltcup brachte kaum Besserung.

Die deutschen Biathlon-Herren laufen auch nach den durchwachsenen Olympischen Spielen ihrer Spitzenform hinterher. Beim Einzelrennen über 20 Kilometer im finnischen Kontiolathi belegte Philipp Nawrath als bester Deutscher den fünften Rang und war damit einziger Lichtblick im ansonsten enttäuschenden DSV-Team.

Seine Mannschaftskollegen fielen weit zurück, landeten jenseits der Top 25. Den Sieg sicherte sich der fehlerfreie Franzose Eric Perrot, der die kleine Kristallkugel für die Disziplinwertung gewann und seinen Vorsprung im Gesamt-Weltcup ausbaute. Auf Platz zwei lief der Norweger Sturla Holm Laegreid (+29,9 Sekunden), den dritten Rang sicherte sich dessen Landsmann Vetle Sjaastad Christiansen (+47,9 Sekunden). Nawrath hatte nach zwei Schießfehlern einen Rückstand von 2:19 Minuten auf Sieger Perrot.

„Ärgerlich, dass der letzte Schuss daneben geht. Aber ich hatte richtig starke Ski und das war richtig geil“, sagte Nawrath im ZDF.

Lucas Fratzscher belegte nach drei Fehlern am Schießstand den 26. Platz, Leonhard Pfund (ebenfalls drei Fehler) wurde 29. Philipp Horn (4 Fehler) lief als 32. ins Ziel, knapp vor David Zobel (2), der 35. wurde. Justus Strelow fehlte wegen eines gebrochenen Fingers. Er hofft, beim Saisonfinale in Oslo wieder dabei zu sein.

Die deutschen Herren warten seit über zwei Jahren auf einen Weltcup-Sieg. Im Januar 2024 hatte Benedikt Doll in Oberhof den bislang letzten Erfolg eingefahren. Am Samstag geht es mit dem Massenstart der Frauen (13.40 Uhr/ZDF und Eurosport) und der Männer-Staffel (15.40 Uhr) weiter.

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