Mehrere Standorte betroffen
Bank schließt Kölner Filialen – Unternehmen nennt Gründe
11.02.2026 – 14:35 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Deutsche Bank schließt in Köln mehrere Filialen. Auch Standorte der zu ihr gehörenden Postbank sind von Schließungen betroffen.
Bereits 2024 hatte die Deutsche Bank angekündigt, ihr Filialnetz auszudünnen. Auch in Köln sollen Filialen schließen, betroffen sind auch Standorte der Postbank, die zur Deutschen Bank AG gehört. Wie zunächst der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtete, steht nun fest, welche Filialen schließen und welche erhalten bleiben.
Wie ein Sprecher der Bank auf Nachfrage der Kölner Lokalredaktion von t-online bestätigte, werden die Deutsche Bank-Standorte in Köln-Braunsfeld und Porz am 20. Februar schließen, die Filiale in Rodenkirchen wurde bereits zum 5. Dezember geschlossen. Die Postbank an der Venloer Straße in Ehrenfeld soll am 31. März den Betrieb einstellen, die Filiale an der Robertstraße in Kalk soll im zweiten Quartal 2026 schließen.
Im Gespräch mit t-online erklärte ein Sprecher der Deutschen Bank, dass die Schließungen eine Reaktion auf Veränderungen im Bankgewerbe seien. Da viele Bankgeschäfte und auch Beratungsgespräche zunehmend online erfolgen, brauche es kein engmaschiges Netz aus Filialen mehr. Gleichzeitig betonte der Sprecher, dass die Deutsche Bank weiterhin ausreichend mit Filialen in Köln vertreten sei.
Nach den Schließungen wird es in der Stadt noch drei Filialen der Deutschen Bank und sechs Postbank-Filialen geben. Bei drei Postbanken wird es sich in Zukunft um Beratungsfilialen ohne Postgeschäft handeln – das betrifft die Standorte in Nippes, Porz und Lindenthal.











