Traum wird wahr
Deutscher NFL-Star spielt mit Detroit Lions in München
Aktualisiert am 24.02.2026 – 15:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Das erste Team für das NFL-Spiel 2026 in München steht fest: Es sind die Detroit Lions. Für einen Spieler wird die Partie in der Allianz Arena eine ganz besondere sein.
Die Detroit Lions werden im Herbst 2026 ein NFL-Hauptrundenspiel in München bestreiten. Mit dabei ist auch der deutsch-amerikanische Wide Receiver Amon-Ra St. Brown. Das bestätigte die nordamerikanische Footballliga in einer Medienrunde. Gegner, Termin und Kickoff-Zeit sollen mit Veröffentlichung des vollständigen Spielplans im Frühjahr bekannt gegeben werden.
Für St. Brown, der seit 2021 für die Lions spielt, geht damit ein besonderer Wunsch in Erfüllung. „Seitdem ich in die Liga gekommen bin, war es mein Traum, einmal im Heimatland meiner Mutter, Deutschland, zu spielen“, erzählte der 26-Jährige, der in Kalifornien geboren wurde. „Ich kann es kaum erwarten, vor den unglaublichen Fans zu spielen, die ich durch meine Besuche und Football-Camps in diesem Land kennengelernt habe.“
Es ist das sechste reguläre NFL-Spiel in Deutschland insgesamt und das dritte im Stadion des FC Bayern München nach den Partien 2022 und 2024. Ein weiteres Spiel in München ist für 2028 geplant, während Berlin 2027 und 2029 Austragungsort sein soll. Angaben zum Beginn des Vorverkaufs für das diesjährige Spiel gibt es noch nicht. Im vergangenen Jahr startete der Ticketverkauf für die Berliner Partie im Juni, gespielt wurde im November.
Der Ansturm auf die Karten ist traditionell riesig. Zum Verkaufsstart reihen sich regelmäßig Hunderttausende Fans in digitale Warteschlangen ein. Nach Ligaangaben verfolgen rund 19 Millionen Menschen in Deutschland American Football, 3,6 Millionen davon intensiv. Damit stellt Deutschland die größte NFL-Fangemeinde außerhalb der USA.
Die NFL treibt ihre internationale Expansion weiter voran. Neben München sind für die kommende Saison Spiele in London, Mexiko-Stadt sowie erstmals in Paris, Madrid, Melbourne und Rio de Janeiro geplant. Auch in Asien sollen künftig Partien stattfinden.
Die Ausweitung in neue Märkte eröffnet den Teams zusätzliche Einnahmequellen. Der für den deutschsprachigen Raum zuständige NFL-Boss Alexander Steinforth erklärte zuletzt: „In den USA sind deren Marketingaktivitäten auf einen bestimmten Radius um ihr Heimstadion beschränkt.“








