Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Jetzt ist dieser beliebte Harz-Aussichtspunkt zurück

September 23, 2026

Sprengstoff nach Bundeswehr-Fliegerhorst gefunden – Anschlag?

September 23, 2026

Heftiger Streit zwischen Israel und Irland

September 23, 2026

Gäste am 22. September 2026

September 23, 2026

Köln-Rhein-Ruhr liegt bei knapp hinter München

September 23, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Der Dieter Nuhr der Politik-Maschinerie
Politik

Der Dieter Nuhr der Politik-Maschinerie

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 2, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Wolfgang Kubicki

Der Dieter Nuhr des Politikbetriebs


02.09.2026 – 02:07 UhrLesedauer: 6 Min.

urn:newsml:dpa.com:20090101:260827-936-73121Vergrößern des Bildes

Seit 1971 in der FDP: Wolfgang Kubicki will seine Partei vor dem Fall in die politische Bedeutungslosigkeit retten. (Quelle: Matthias Bein/dpa)

Die FDP kämpft um Stimmen bei den Ost-Wahlen – und gegen das Vergessenwerden. Zentral dafür ist vor allem einer: Wolfgang Kubicki, der bald 100 Tage Parteichef ist.

Einen hat er noch. „Ich trinke auch gern mal ein, zwei, manchmal auch drei … Gläser“, setzt Wolfgang Kubicki an, hält kurz inne, dann fährt er fort: „Meine Frau sagt immer: ‚Sag lieber Gläser Wein, das kommt besser rüber‘.“ Ein ironisches, schelmisches Grinsen huscht ihm über die Lippen, der Saal johlt, lacht, klatscht. „Und übrigens: Ich habe auch dreimal geheiratet, hat mir auch nicht geschadet“, schiebt Kubicki hinterher. Kein Staat, so seine Schlussfolgerung, müsse ihm vorschreiben, wie er zu leben habe, das wisse er schon ganz allein.

Es ist zugegebenermaßen ein dankbares Publikum, zu dem der FDP-Chef hier in Magdeburg spricht. Rund 200 Leute sitzen vor ihm, vor allem Parteivolk ist da. Eine Wohlfühl-Wahlkampf-Veranstaltung, wie sie der 74-Jährige gut beherrscht. Und wie sie, rein inhaltlich betrachtet, auch viele andere Liberale könnten, zum Beispiel sein Vorvorgänger im Amt, Christian Lindner.

Die Art jedoch, wie Kubicki in den 45 Minuten freier Rede den Bogen schlägt von den hohen Strompreisen, gegen die nur Mini-Kernreaktoren helfen würden, bis zum Spott über die einstigen Corona-Regeln, ist anders: nicht aufgesetzt, nicht künstlich, nicht gewollt pointiert. Authentisch kommt er rüber, wie er – hier und da nuschelnd – seine Botschaften setzt und dabei immer wieder seine Witzchen einstreut. Eine Mischung aus Stand-up-Comedy und politischen Appellen. Kubicki, der polternde Entertainer. Kubicki, der Dieter Nuhr des Politikbetriebs.

Umfragen zeigen leichten Aufwärtstrend

Knapp 100 Tage ist es her, dass die Freien Demokraten ihn auf einem denkwürdigen Parteitag zu ihrem Chef gewählt haben – mit einem vergleichsweise schwachen Ergebnis. Nur knapp 60 Prozent stimmten für Kubicki, 40 Prozent der Delegierten scharten sich hinter Marie-Agnes Strack-Zimmermann. In einer überraschenden Kampfkandidatur war sie gegen den bis dato einzigen Kandidaten angetreten und hatte den Liberalen dabei einen progressiveren, weniger krawalligen Kurs angeboten, der stärker auf die Mitte denn auf Wähler rechts der Mitte zielt, die Kubicki ansprechen will.

Wolfgang Kubicki (r): Marie-Agnes Strack-Zimmermann gratuliert dem neuen Parteichef.Vergrößern des Bildes
Parteitag Ende Mai in Berlin: Die unterlegene Marie-Agnes Strack-Zimmermann gratuliert Wolfgang Kubicki. (Quelle: Michael Kappeler)

Doch Mehrheit ist Mehrheit. Die Partei entschied sich für ihr mittlerweile konservativ tickendes liberales Schlachtross aus dem Norden, das über Jahrzehnte eher ein sozialliberales war. Vor allem tat sie es wohl deshalb, weil Kubicki das versprach, was eine Partei braucht, die zum zweiten Mal binnen zwölf Jahren in der außerparlamentarischen Opposition gegen das Vergessenwerden ankämpft: eine populäre Marke an der Spitze, die so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, wie es nur geht, wenn auch mit teils derben „Eierarsch“-Sprüchen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Politik

Sprengstoff nach Bundeswehr-Fliegerhorst gefunden – Anschlag?

September 23, 2026
Politik

So sollen GKV-Patienten schneller an Termine kommen

September 23, 2026
Politik

AfD bereitet sich auf Zusammenarbeit mit der Union vor – ein wenig

September 22, 2026
Politik

Verdacht auf Sprengstoff-Spuren nach Drohnenfund in Wunstorf

September 22, 2026
Politik

SPD-Spitze an Linke: Antisemitismus nicht mit uns

September 22, 2026
Politik

Merz‘ ehemaliger Generalsekretär fordert dessen Rücktritt

September 22, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Sprengstoff nach Bundeswehr-Fliegerhorst gefunden – Anschlag?

September 23, 2026

Heftiger Streit zwischen Israel und Irland

September 23, 2026

Gäste am 22. September 2026

September 23, 2026

Köln-Rhein-Ruhr liegt bei knapp hinter München

September 23, 2026

So sollen GKV-Patienten schneller an Termine kommen

September 23, 2026
Neueste Beiträge

Ryan Reynolds und Rob Mac kaufen Stadion-Pub „The Turf“

September 22, 2026

Veronica Ferres feiert nach Ehe-Aus auf dem Oktoberfest mit Männern

September 22, 2026

Details zu Sylvie Meis‘ ARD-Serie „Die Friesenjunkies“: Premiere in Hamburg

September 22, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.