Abschluss der Gruppe I
Dembélé-Gala: Frankreich gewinnt wildes Spiel
Aktualisiert am 26.06.2026 – 23:07 UhrLesedauer: 2 Min.
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Die „Équipe Tricolore“ erwischt einen Blitzstart, dann aber entwickelt sich ein Spektakel in wenigen Minuten. Und der Weltfußballer überragt.
Mit einem weiteren Ausrufezeichen hat Frankreich die Gruppe I bei der WM 2026 abgeschlossen. Im dritten und letzten Spiel der Gruppe gewann der Turnier-Mitfavorit mit 4:1 (3:1) gegen Norwegen.
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Der amtierende Weltfußballer Ousmane Dembélé wurde mit drei Treffern (7., 20., 32.) zum Mann des offensiv geprägten, mitreißenden Spiels. Désiré Doué (90.+4) erzielte das vierte Tor. Für die Skandinavier, bei denen Trainer Stale Solbakken die Startaufstellung auf neun Positionen veränderte und auch Star-Torjäger Erling Haaland auf der Bank ließ, verkürzte zeitweise Thelo Aasgaard (21.).
Frankreichs Gegner im Sechzehntelfinale steht noch nicht fest, als Gegner kommen Schweden und Paraguay infrage. Erling Haalands Norweger, die bereits vor der Partie für die K.o.-Runde qualifiziert waren, treffen auf die Elfenbeinküste. Zum ersten Mal seit 1998 gewannen die Franzosen alle drei Partien in der Gruppenphase – der Lauf endete vor 28 Jahren mit dem ersten WM-Titel.
So lief das Spiel
Mit Spannung war das Stürmer-Duell zwischen Mbappé und Haaland erwartet worden. Beide hatten in den ersten Partien vier Tore erzielt. Mbappé hätte mit zwei weiteren Treffern mit WM-Rekordtorschütze Lionel Messi gleichziehen können. Doch Norwegens Trainer Stale Solbakken spielte beim von der Fifa angekündigten „Duell der Giganten“ nicht mit. Der 58-Jährige veränderte seine Startelf auf zehn Positionen und setzte neben Haaland auch Kapitän Martin Ödegaard auf die Bank. Die Botschaft: Platz zwei genügt.
| 1 | 3 | 3 | 0 | 0 | 10:2 | +8 | 9 | ||||
| 2 | 3 | 2 | 0 | 1 | 8:7 | +1 | 6 | ||||
| 3 | 3 | 1 | 0 | 2 | 8:6 | +2 | 3 | ||||
| 4 | 3 | 0 | 0 | 3 | 1:12 | -11 | 0 |
Die Partie wirkte phasenweise eher wie ein bedeutungsloser Kick am 34. Bundesliga-Spieltag als ein WM-Spiel um den Gruppensieg. Beide Offensiven agierten extrem spielfreudig, beide Defensiven offenbarten Lücken. Frankreich vergab zahlreiche Chancen.
Nach der Pause war Norwegen besser und Strand Larsen hatte die große Möglichkeit, das Spiel mit einem verwandelten Foul-Elfmeter wieder spannender zu gestalten – sein Schuss war aber weder hart noch gut genug platziert. Auf der Gegenseite versuchte Mbappé mit aller Wucht, zu Messi aufzuschließen, agierte im Torabschluss aber zu unpräzise.
Die Zuschauer forderten in der Schlussphase lautstark die Einwechslung von Haaland. Doch der Profi von Manchester City blieb draußen und sah, wie
Teamkollege Oscar Bobb die nächste Großchance vergab. Stattdessen traf Doué per Kopf spät in der Nachspielzeit für Frankreich.










