Mohamed Afham möchte Maschinen das Sehen beibringen. Der Forscher aus Sri Lanka beschäftigt sich mit „Computer Vision“: Er trainiert Algorithmen, die visuelle Eindrücke in logische Handlungsabläufe umsetzen – so wie ein Mensch beim Kochen instinktiv weiß, welcher Schritt als nächstes kommt. Seine Forschung könnte in Zukunft Anwendungen ermöglichen, die Chirurgen im Operationssaal unterstützen, Tumore erkennen oder Verschleiß an Maschinen erkennen.
Nach seinem Bachelor-Abschluss zog Afham wie viele andere talentierte junge KI-Spezialisten zunächst in die USA, wo er bei Meta arbeitete. Nach anderthalb Jahren begann er mit der Suche nach einem Masterstudiengang. Statt im Silicon Valley zu bleiben, zog es ihn nach Deutschland – an die Technische Universität Darmstadt. Dort unterstützt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die Graduiertenschule ELIZA AI – ein spezielles Förderprogramm der Bundesregierung zur Ausbildung von KI-Spitzentalenten.
DAAD Zuse Schools: KI-Graduiertenschulen an Deutschlands führenden Universitäten
Die Konrad Zuse Schools of Excellence in Artificial Intelligence bieten Master- und Promotionsstudiengänge an zahlreichen Standorten in ganz Deutschland an – darunter München, Dresden und Darmstadt. Wie Afham entscheiden sich viele hochtalentierte Studierende für die Graduiertenschulen gegenüber anderen Optionen an führenden internationalen Universitäten. Dies liegt nicht nur an der Qualität der Forschung, sondern auch an der klaren Praxisorientierung der Fakultäten.











