ARD-Krimi
„Tatort“ am Sonntag: Darum geht es in der Folge
Aktualisiert am 16.06.2026 – 13:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den ARD-Krimi. Die „Tatort“-Folge diese Woche führt nach Zürich.
Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der „Tatort“ oder ein neuer „Polizeiruf 110“. Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept.
Dieses Kommissaren-Duo ermittelt in „Blinder Fleck“
Am Sonntag, 21. Juni 2026, um 20.15 Uhr zeigt die ARD den „Tatort“ aus Zürich. Die Kolleginnen Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) ermitteln im Fall von 2023 mit dem Titel „Blinder Fleck“.
Darum geht es im „Tatort“ aus Zürich
Drei Leichen mit Kopfschuss erwarten Grandjean und Ott im Zürcher Oberland. Doch das ist nicht alles: Am Tatort entdecken die Ermittlerinnen die sechsjährige Ella, die sich bei ihrer toten Mutter versteckt hat. Schnell wird klar, dass die Opfer ein Unternehmer-Ehepaar und ihr Bankberater waren. Sie arbeiteten an einer Software, die Gesichtserkennung von Überwachungskameras ausschalten kann.
Während Grandjean sich um die traumatisierte Ella kümmert, sucht Ott nach Motiven für den Mord an den drei Opfern. Ihre Spur führt zu einem Unternehmen, das Überwachungsdrohnen entwickelt und dabei auf Gesichtserkennung setzt. Zudem tauchen manipulierte Aufnahmen aus der Nähe des Tatorts auf.
Aber das ist nicht die einzige Spur. Auch die Opfer haben eine Vergangenheit. Ehemann und Bankberater kämpften gemeinsam im Bosnienkrieg und haben Verbindungen zu einem verurteilten Kriegsverbrecher, der inzwischen wieder auf freiem Fuß ist.
Doch das ist nicht die einzige Fährte. Auch die Vergangenheit der Opfer wirft Fragen auf: Der Ehemann und der Bankberater kämpften gemeinsam im Bosnienkrieg und hatten Verbindungen zu einem verurteilten Kriegsverbrecher, der inzwischen wieder frei ist.
Die Ermittlerinnen verfolgen unterschiedliche Ansätze, die zunächst in verschiedene Richtungen weisen. Doch bald geraten sowohl Grandjean als auch Ott selbst ins Visier von Drohnen.
Kommende „Tatort“ und „Polizeiruf 110“-Termine im Überblick
Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant:
- „Tatort“ aus Dortmund (2024): „Cash“ – Sonntag, 28. Juni, um 20.15 Uhr
Während der „Tatort“ 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie „Der Kommissar“ ins Leben gerufen wurde, ist der „Polizeiruf 110“ ein Konzept aus der ehemaligen DDR. Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der „Polizeiruf“ deutlich seltener zu sehen als sein Pendant.
Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt.










