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So läuft es für Ex-HSV-Stürmer Davie Selke in der Türkei

Aktualisiert am 16.02.2026 – 15:45 UhrLesedauer: 14 Min.

Davie Selke feiert ein Tor für Basaksehir: Der 31-Jährige kommt in der Türkei immer besser in Fahrt. (Quelle: IMAGO/Cem Tekkesinoglu)

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Mancher HSV-Fan trauert Davie Selke noch immer nach. Mit 22 Toren hatte der Stürmer maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die Bundesliga. Nach nur einem Jahr in Hamburg entschied sich der 31-Jährige jedoch für einen Wechsel zu Basaksehir nach Istanbul.

Wegen einer Wadenverletzung fiel er zu Saisonbeginn zwei Monate lang aus, seit November gehört er unter Trainer Nuri Şahin jedoch fast durchgehend zur Startelf. In den vergangenen vier Partien erzielte Davie Selke drei Treffer und stellte dabei seine Qualitäten als Führungsspieler unter Beweis. Jedes Mal brachte er sein Team mit dem 1:0 in Führung.

Beim 3:0 gegen Kayserispor und dem 2:1 gegen Eyüpspor ebnete Selke damit den Weg zum Sieg. Nur im Spiel gegen Besiktas (2:3) blieb sein Treffer ohne Ertrag. Nach 22 Spieltagen steht Basaksehir auf Rang sechs der Süper Lig, der Rückstand auf die Europapokalplätze beträgt bereits acht Punkte.

Otto Stange ist zurück in seiner Heimat Hamburg. Nach nur einem halben Jahr endete sein Intermezzo bei Zweitligist SV Elversberg wieder. Die Leihe wurde überraschend vorzeitig beendet. Der HSV holte den 19-Jährigen zurück nach Hause. „Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder hier bin“, sagt der HSV-Fanliebling im Interview mit der „Mopo“. Zwar habe er nicht zwingend darauf gewartet. „Als der Anruf dann kam, musste ich aber nicht lange überlegen“, so Stange.

In Elversberg stand der junge Stürmer in elf Spielen auf dem Rasen und steuerte drei Tore und zwei Vorlagen bei. Obwohl er mit dieser Ausbeute zu den besten Jokern der 2. Bundesliga gehört, reichte es bei den Saarländern nie für einen Platz in der Startelf. Trotzdem sei der Wechsel für ihn eine „gute Erfahrung“ gewesen, bilanziert er.

„Ich habe menschlich und fußballerisch einen Schritt nach vorne gemacht. Auf dem Platz konnte ich die Minuten, die ich hatte, nutzen und zeigen, was ich draufhabe“, so Stange. „Menschlich bin ich sehr gewachsen. Ich würde sagen, ich bin erwachsener geworden.“ Zwar wolle er immer so viel spielen, wie es geht. Auf dem Weg nach oben müsse man jedoch geduldig sein.

Zurück beim HSV will er nun den nächsten Schritt gehen. Den großen Drück verspürt er aber nicht. „Was kommt, das kommt. Ich bin da sehr entspannt“, sagt er. Orientierung gibt ihm auch sein Idol Cristiano Ronaldo, der schon immer sein Lieblingsspieler gewesen sei. „Er ist nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz ein Vorbild“, verrät Stange. Und wer weiß: Vielleicht kann Stange schon bald einmal so jubeln wie der Superstar: „Ich habe mir fest vorgenommen, irgendwann auch mal seinen Siu-Jubel zu zeigen. Einmal muss der auf jeden Fall kommen“, so Stange lachend.

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