„Wichtiger Teil meines Lebens“

Marisa Burger: „Wir sind ja nicht im Bösen auseinandergegangen“


02.07.2026 – 10:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Marisa Burger: Durch „Die Rosenheim-Cops“ war sie über viele Jahre hinweg bekannt. (Quelle: IMAGO)

Nach 25 Jahren verließ sie die „Rosenheim-Cops“. Trotzdem begrüßt sie ihre Kollegen weiterhin innig. Ihre Paraderolle will Marisa Burger ohnehin keineswegs hinter sich lassen.

Marisa Burger hat bei einem Branchenfest in München viele frühere Weggefährten getroffen. Für die 52-Jährige war es ein Abend, der sie noch einmal an ihre lange Zeit bei den „Rosenheim-Cops“ erinnerte – mehr als acht Monate nach ihrem letzten Drehtag. Bei dem Event unter dem Motto „Servus München“ in den Bavaria Studios schilderte Burger, wie sie nach 25 Jahren als Miriam Stockl auf ihren Abschied blickt und warum sie die Rolle nicht einfach abstreifen will.

Burger berichtete der „Abendzeitung“ von herzlichen Begegnungen: „Gleich am Eingang habe ich Igor Jeftić und Dieter Fischer gesehen. Wir haben uns sofort herzlich begrüßt und Fotos gemacht“. Mit beiden stand sie mehr als 15 Jahre lang für „Die Rosenheim-Cops“ vor der Kamera. Dem fügte Marisa Burger an: „Es ist wie ein Heimkommen. So ein tolles Gefühl. Wir sind ja nicht im Bösen auseinandergegangen, sondern mein Ausstieg war eine bewusste Entscheidung.“

„Die Rosenheim-Cops“: Sven Hansen (Igor Jeftić), Miriam Stockl (Marisa Burger), Michi Mohr (Max Müller) und Anton Stadler (Dieter Fischer) (Quelle: ZDF/Markus Sapper)

Seit der ersten Folge im Jahr 2002 hatte sie die Rolle der Polizeisekretärin Miriam Stockl gespielt und die Serie nach der Jubiläumsstaffel 2025 auf eigenen Wunsch verlassen. Dass sie noch immer darauf angesprochen werde, sei völlig okay, sagte Burger laut Nachrichtenagentur spot on news. „Du kannst ja nicht nach 25 Jahren, in denen man eine Figur geprägt hat, einfach aufhören und sagen, da gibt’s jetzt einen Cut und keiner interessiert sich mehr dafür.“ Sie sagte auch: „Das war ein großer, wichtiger Teil meines Lebens. Den will ich nicht schmälern, nicht kleiner machen.“

„Man muss die Komfortzone auch manchmal verlassen“

Mit ihrem Ausstieg sei sie weiterhin glücklich, so Burger: „Man muss die Komfortzone manchmal verlassen, um zu wissen, wer man ist, was man noch kann und was man gerne möchte.“

Beruflich geht Burger nach dem Serien-Abschied neue Wege, sie steht jetzt viel auf der Theaterbühne: „Man muss schon umdenken. Wenn man so lange in Serien-Strukturen ist, merkt man, wie das ist, mal wieder ein bisschen freier zu arbeiten. Aber es ist auch schön, sich wieder neu kennenzulernen und sein Leben auch neu zu gestalten.“

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