Der Caffè Americano ist ähnlich wie der Espresso Lungo ein dünnerer Espresso. Bei diesem wird der Espresso mit heißem Wasser verdünnt. Oft wird hierzu der Espresso in eine große Tasse gegossen und diese mit dem Wasser aufgefüllt.
Zu einem absoluten Renner unter den Kaffeespezialitäten in Deutschland hat sich der Latte Macchiato entwickelt. Er wird in einem hohen Glas serviert, das drei Schichten enthält: Heiße Milch, Espresso und Milchschaum. Die Schichten entstehen, indem man den Espresso mit viel Gefühl durch den Milchschaum auf die heiße Milch gießt. Wichtig sind hier die unterschiedlichen Temperaturen der drei Bestandteile.
Ein Caffé Macchiato, auch Espresso Macchiato genannt, wird hingegen nicht im Glas, sondern in einer Tasse serviert. Bei dieser Kaffeespezialität handelt es sich um einen Espresso, der mit einen Schuss heißer Milch serviert wird. Oben drauf kommt anschließend noch eine kleine Haube aus Milchschaum. Bei den verschiedenen Kaffeespezialitäten sind also nicht nur die einzelnen Zutaten entscheidend, sondern auch die Reihenfolge in der Zubereitung.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Milchkaffee, Caffè Latte und Café au lait? Es gibt keinen, würde der Laie behaupten. Damit liegt er allerdings nicht ganz richtig: Der französische Café au lait etwa besteht zur Hälfte aus Filterkaffee und zur Hälfte aus heißer Milch. Beides sollte gleichzeitig eingefüllt werden, und zwar in eine henkellose Schale. Der italienische Caffè Latte hingegen besteht aus einem doppelten Espresso und heißer Milch. Getrunken wird er aus einem Glas oder ebenfalls aus einer Schale.
