SUV mit spanischen Genen

VW gibt Startpreis des ID. Cross bekannt


Aktualisiert am 16.03.2026 – 13:27 UhrLesedauer: 3 Min.

Seriennahe Studie: Der ID. Cross soll im kommenden Jahr final vorgestellt werden. (Quelle: Volkswagen)

Neben dem Kleinwagen ID. Polo bringt VW auch ein E-SUV: Der ID. Cross läuft als elektrische Alternative zum T-Cross. Das soll er kosten.

Volkswagen bringt neue Elektro-Modelle auf die Straßen: Der ID. Cross ist als SUV-Pendant zum Kleinwagen ID. Polo positioniert – technisch auf gleicher Basis, aber mit mehr Raum, höherem Einstieg und eigenständigem Design. Während der ID. Polo die elektrische Zukunft des Polo einläutet, soll der ID. Cross künftig als Stromer neben dem T-Cross mit Verbrennungsmotoren bestehen.

Die 2025 auf der IAA Mobility gezeigte Studie folgt einer neuen VW-Design-Linie, die intern als „Pure Positive“ bezeichnet wird. Auffällige Lichtsignaturen und klar gezeichnete Linien sollen sympathisch wirken. Gleichzeitig zitiert das Modell bekannte Elemente: etwa die geradlinige Fensterlinie früherer Golf-Modelle oder die C-Säule im Stil des VW Bus.

Mit einer Länge von 4,15 m, einem Radstand von 2,60 m und einer Breite von 1,84 m bewegt sich die Serienversion des ID. Cross auf dem Niveau des aktuellen T-Cross. Trotz kompakter Außenmaße soll der Innenraum großzügig ausfallen. Der ID. Cross bietet Platz für fünf Personen und einen Kofferraum mit 475 Litern Volumen und übertrifft damit den Golf um rund 20 Prozent. Zusätzlich ist unter der Fronthaube ein kleiner „Frunk“ (ein Front-Kofferraum) mit 25 Litern integriert, beispielsweise für Ladekabel.

Der Innenraum der Studie ist auf Wohlfühlatmosphäre ausgelegt – mit hellen Farbtönen, stoffbezogenen Oberflächen und Licht-, Sound- und Klimamodi. Echte Pflanzen in der Mittelkonsole und digitale Naturmotive sind sicherlich Messespielereien, und auch die vollständig umklappbaren Vordersitze dürften sich zumindest nicht in allen Ausstattungsvarianten wiederfinden.

Ein interessantes Detail: VW verabschiedet sich im ID. Cross teilweise vom reinen Touch-Konzept der bisherigen ID-Modelle, das viel Kritik hervorgerufen hat. Stattdessen gibt es wieder mehr Tasten für Direktfunktionen – etwa unter dem zentralen Infotainment-Bildschirm. Skoda‑Fahrern dürfte das vertraut vorkommen. Zwei Displays, eins für Instrumente (11 Zoll) und eins fürs Infotainment (13 Zoll), bilden das Zentrum des Cockpits. Hinzu kommen Sprachsteuerung und ein überarbeitetes Multifunktionslenkrad.

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