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Was kostet ein Stromspeicher in Deutschland?


09.04.2026 – 07:38 UhrLesedauer: 2 Min.

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Stromspeicher vor einem Haus: Was kostet ein Batteriespeicher in Deutschland? (Quelle: onurdongel/getty-images-bilder)

Jeden Tag beantwortet ein Experte aus der t-online-Ratgeberredaktion eine Leserfrage rund ums Geld. Heute geht es um die Kosten für einen Stromspeicher.

Die Installation einer Solaranlage oder eines Balkonkraftwerks kann für viele Haushalte ein erster Schritt sein. Für andere wiederum mag der Kauf eines Elektroautos oder einer Wärmepumpe sinnvoller erscheinen. Wer alles zusammen besitzt, kann oft größtenteils autark leben, allerdings in der Regel nicht zu 100 Prozent.

Wer schon eine Solaranlage besitzt oder sich demnächst eine anschaffen möchte, sollte auch über den Kauf eines Speichers nachdenken. Mit diesem kann der tagsüber erzeugte Strom für die Abend- und Nachtstunden zwischengespeichert werden. Ein t-online-Leser möchte wissen: „Was kosten Energiespeicher – und lohnt sich das überhaupt?“

Antwort: Es kommt auf die Größe und den Hersteller an. Der ADAC nennt als Faustformel Preise von 250 bis 450 Euro pro Kilowattstunde Speichervolumen. Pro kWp installierter Solarleistung werden 1 bis 1,5 kWh Speicherkapazität benötigt. Wer also eine 7-kWp-Anlage auf dem Dach hat, benötigt einen Heimspeicher mit rund 7 kWh Speicherleistung. Dieser kostet, wenn man die ADAC-Faustformel heranzieht, zwischen 1.750 und 3.150 Euro.

Wenn dazu noch ein Wechselrichter gekauft werden muss, dann liegen die Kosten noch einmal höher. Auch da müssen Sie mit mehreren Hundert Euro rechnen. Hinzu kommen noch einmalige Installationskosten von rund 1.000 Euro. Komplettsysteme, also Solaranlage plus Speicher, sind für Einfamilienhäuser in der Regel für rund 20.000 Euro erhältlich.

Für Balkonkraftwerke sind deutlich kleinere Speicher vollkommen ausreichend. Hier genügen insgesamt 1 oder 2 kWh an Speicherleistung. Die Kosten liegen bei weniger als 1.000 Euro. Komplettsets von Steckersolaranlagen können 600 bis 1.200 Euro kosten. Es lohnt sich vor allem dann, einen Speicher zu einem Balkonkraftwerk nachzurüsten, wenn man tagsüber kaum zu Hause ist und den erzeugten Strom kaum nutzen kann.

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