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Home » Das sind die größten Risikofaktoren für Brustkrebs
Gesundheit

Das sind die größten Risikofaktoren für Brustkrebs

MitarbeiterBy MitarbeiterJuni 22, 2026
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Das sind die größten Risikofaktoren für Brustkrebs

Nicht nur Rauchen

Das sind die größten Risikofaktoren für Brustkrebs


Aktualisiert am 22.06.2026 – 07:30 UhrLesedauer: 3 Min.

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Arztgespräch: Brustkrebs verändert das Leben auf einen Schlag. Ein Gespräch mit einem Arzt kann wichtige Fragen klären. (Quelle: Panthermedia/imago-images-bilder)

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Bei Brustkrebs entsteht ein bösartiger Tumor in der Brust. Bestimmte Risikofaktoren erhöhen die Gefahr für ein Mammakarzinom. Was Frauen wissen müssen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Im Laufe ihres Lebens erkrankt eine von acht Frauen an Brustkrebs. Im Jahr 2022 erhielten dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 74.500 Frauen die Diagnose Mammakarzinom.

Ab dem 40. Lebensjahr steigt das Erkrankungsrisiko. Das mittlere Erkrankungsalter liegt um das 64. Lebensjahr. Etwa ein Drittel der betroffenen Frauen ist bei der Erstdiagnose jünger als 55 Jahre. Bestimmte Risikofaktoren erhöhen das Erkrankungsrisiko. Eine Krebsexpertin verrät, worauf Frauen achten können.

Das sind die größten Brustkrebsrisiken

Bestimmte Risikofaktoren erhöhen das Risiko für Brustkrebs. Dazu gehören nicht beeinflussbare Faktoren wie ein höheres Alter, dichtes oder verändertes Brustgewebe, bestimmte Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, erbliche Veranlagungen sowie hormonelle Risikofaktoren.

„Neben den nicht beeinflussbaren Risikofaktoren gibt es beeinflussbare Risikofaktoren. Die bedeutendsten sind übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht sowie ungesunde Ernährung“, erklärt Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes (KID) am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.

(Quelle: DKFZ, Fotografin Carina Kircher, Wiesloch)
(Quelle: DKFZ, Fotografin Carina Kircher, Wiesloch) (Quelle: Carina C. Kircher)

Zur Person

Dr. Susanne Weg-Remers ist Leiterin des Krebsinformationsdienstes (KID) am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Nach ihrem Abschluss hat sie in der Inneren Medizin sowie in der klinischen und Grundlagenforschung für Krebs gearbeitet.

Einen garantierten Schutz vor Brustkrebs gibt es nicht

Frauen, die gesund leben, können ihr Risiko für Brustkrebs senken – aber eben nur senken. Denn bei der Krebsentstehung spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Viele von ihnen lassen sich nur bedingt durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen. Ebenso bedeutet ein Bestehen von Risikofaktoren nicht zwangsläufig, dass Brustkrebs entsteht.

„Keine Frau ist schuld an ihrem Krebs. Die bösartigen Zellveränderungen entstehen oft rein zufällig. Auch Frauen, die beeinflussbare Risikofaktoren meiden, können an Brustkrebs erkranken“, sagt Weg-Remers. „Sicher verhindern lässt sich Brustkrebs nicht.“

Was Frauen tun können: Fünf Empfehlungen

Dennoch können Frauen einen Teil dazu beitragen, das individuelle Gesamtrisiko durch eine gesunde Lebensweise zu minimieren. Das gilt auch für Frauen, die ein erbliches Risiko mitbringen. Fünf Maßnahmen helfen, das Brustkrebsrisiko zu senken:

  • auf genügend Bewegung achten – mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive Bewegung pro Woche
  • Normalgewicht anstreben – Übergewicht sollte abgebaut werden
  • auf Alkohol verzichten oder nur sehr wenig trinken
  • nicht rauchen
  • auf eine ausgewogene Ernährung achten
Eine Frau treibt Sport in einer GruppeVergrößern des Bildes
Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, Brustkrebs vorzubeugen. Mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive Bewegung pro Woche sollten es sein. (Quelle: FatCamera/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Warum Bewegung so wichtig ist

Bewegungsmangel wirkt sich auf unterschiedlichste Weise auf das Krebsrisiko aus: Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist anzunehmen, dass Bewegungsmangel für jeweils etwa zehn Prozent der weltweiten Brust- und Darmkrebsfälle verantwortlich ist sowie für rund sieben Prozent der Erkrankungen an Typ-2-Diabetes und für knapp sechs Prozent der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer regelmäßig aktiv ist, trägt einen bedeutenden Teil zur Gesunderhaltung bei.

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