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Home » Das sagt der TÜV zum SUV-Pionier
Mobilität

Das sagt der TÜV zum SUV-Pionier

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 12, 2026
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Nissan Qashqai im TÜV-Check

Dieses Baujahr gilt beim SUV-Pionier als zuverlässig

12.09.2026 – 08:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Nissan Qashqai II: So schlägt sich das kompakte Modell bei ADAC und TÜV. (Quelle: Davidlfsmith/Nissan/dpa-tmn/dpa-bilder)

Nissans Qashqai ist ein Vorreiter: Die Modellreihe zählt zu den ersten Kompakt-SUV. Bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) stellt er sich dagegen nicht vorn an.

Der Anschein genügt oftmals. Dafür ist der Qashqai ein gutes Beispiel: Er sieht aus wie ein Geländewagen und hat auch das entsprechende technische Rüstzeug. Die Kundschaft aber verzichtet nur allzu oft auf den optional erhältlichen Vierradantrieb. So sind unter den Bestandsfahrzeugen viele Fronttriebler, und vorrangig als Benziner. Was Interessenten auch wissen sollten: Bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) hat der Crossover laut „Auto Bild TÜV-Report 2026“ so seine Aussetzer.

Wichtige Fakten zum Nissan Qashqai II

  • Modellhistorie: Von 2014 bis 2021 war die betrachtete zweite Generation des japanischen Modells im Handel. Im Jahr 2017 stand die Modellpflege an: Die Frontpartie samt Motorhaube wurde neu gestaltet, ebenso die Rückleuchten. Nissan stimmte die Fahrwerkskomponenten neu ab und optimierte die Fahrassistenzsysteme.
    Auch an der Geräuschdämmung arbeitete Nissan weiter. Ab 2019 ergänzte eine neuer 1,3-Liter-Benziner das Angebot. Seit Sommer 2021 ist die hier nicht weiter berücksichtigte Drittauflage im Verkauf.
  • Karosserie und Varianten: Der Qashqai ist ein fünftüriges Kompakt-SUV mit entsprechend hohem Aufbau. Den Vorgänger, die erste Generation, hatte es noch mit verlängerter Karosserie als Siebensitzer gegeben.
  • Abmessungen (laut ADAC): 4,38 m bis 4,39 m x 1,81 m x 1,59 m bis 1,60 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 430 l bis 1.585 l.
  • Motoren: Benziner (Vierzylinder mit Frontantrieb): 115 bis 163 PS; Diesel (Vierzylinder mit Front- und Allradantrieb): 110 bis 150 PS.

Stärken

Geräumig ist der Qashqai und vergleichsweise günstig in der Anschaffung, hält der „Auto Bild TÜV-Report 2026“ fest. Bei der HU bleiben unauffällig: Lenkanlage, Antriebswellen, Feder und Dämpfer sowie das Abblendlicht und die Funktion von Fuß- und Feststellbremse.

Schwächen

Bei den ersten Pflichtuntersuchungen im Alter von drei und fünf Jahren liegen die Beanstandungsquoten bei vorderer und hinterer Beleuchtung hoch, auch verschlissene Bremsscheiben sind eher früh ein Problem. Im mittleren Alter ab sieben Jahren, also zur dritten HU, geraten Achsaufhängungen (ausgeschlagene Trag- und Führungsgelenke) und Lenkgelenke (ausgeschlagene Spurstangenköpfe) verstärkt in die Kritik. Die Abgasuntersuchung (AU) ist alles andere als ein Selbstläufer.

Pannenverhalten

In der ADAC-Pannenstatistik deckt der Qashqai das ganze Spektrum ab: Exemplare der Erstzulassungsjahre 2014 bis 2020 stuft der Club als „unzuverlässig bis sehr unzuverlässig“ ein, einzig 2017er schneiden mittelmäßig ab. Immerhin Qashqai von 2021 seien zuverlässig.

Als Pannenschwerpunkte nennt der Autofahrerclub den Generator bei Autos von 2014, die Motorkühlung (2019) und das Thermostat (2019). Die Starterbatterie gilt als eher schwächlich.

Händler-Verkaufswert

Nach Angaben der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) mit statistisch erwartbaren Kilometern – drei Preisbeispiele:

  • Qashqai 1.6 DIG-T Acenta 4×2 (6/2015); 163 PS (Vierzylinder); 146.000 Kilometer; 7.678 Euro.
  • Qashqai 1.7 dCi N-Connecta 4×4 (6/2020); 150 PS (Vierzylinder); 108.000 Kilometer; 15.830 Euro.
  • Qashqai 1.3 DIG-T Shiro (6/2021); 140 PS (Vierzylinder); 76.000 Kilometer; 12.596 Euro.
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