Vorstellung in Frankfurt

Klopp geht Medien direkt an: „Dann bin ich weg“


Aktualisiert am 24.07.2026 – 11:37 UhrLesedauer: 5 Min.

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Die DFB-Pressekonferenz im Livestream

Deutschland hat einen neuen Fußball-Bundestrainer. Am heutigen Freitag wird Jürgen Klopp in Frankfurt vorgestellt. Die Pressekonferenz im Liveticker.

Knapp vier Wochen nach dem deutschen WM-Aus hat die DFB-Elf einen neuen Trainer. Jürgen Klopp ist der Mann, der auf Julian Nagelsmann folgt. Der 59-Jährige soll die deutsche Mannschaft wieder in die Weltspitze führen. Am heutigen Freitag wird Klopp in Frankfurt präsentiert.

11.36 Uhr – Über die Erwartungen an ihn sagt er: „Wir brauchen eine realistische Erwartungshaltung. Wenn man fragt: Sind wir so gut wie Frankreich, und die Antwort lautet nein, dann ist das falsch. Wenn die Frage lautet: Haben wir so viele Spieler wie Mbappé, wie Dembélé, dann ist die Antwort: Nein. Aber schlagen kann man sie trotzdem.“

11.34 Uhr – Über seine Pläne: „Wir werden mit Flügeln spielen, die Spielmacher der heutigen Zeit sind auf den Flügeln. Es werden Spieler die Möglichkeit bekommen, die jetzt noch gar nicht damit rechnen. Ich habe Lust, mit Jungs zusammenzuarbeiten, die schönen Fußball spielen wollen. Dass die Menschen nach dem Spiel nach Hause gehen und sagen: Wow.“

11.31 Uhr – t-online-Reporter William Laing fragt, ob es schon einen Austausch mit Vorgänger Julian Nagelsmann gegeben habe. Klopp deutlich: „Es gab nach der WM keinen Austausch, er hatte seitdem Geburtstag, herzlichen Glückwunsch nachträglich.“ Dann spricht er noch mal über seine „noch“-Äußerung über Nagelsmann, die während der WM Aufsehen erregte. Er sieht kein beschädigtes Verhältnis zu Nagelsmann: „Ich glaube, da liegt nichts im Argen. Ich wünsche ihm nur das Beste. Dass er viele Möglichkeiten haben wird, da bin ich mir sicher.“

11.28 Uhr – Wen er sich als Vorbild nehme? „Ich habe gehört, dass Helmut Schön auch in Wiesbaden gewohnt hat. Franz habe ich geliebt, Rudi sitzt hier. Und wenn ich jetzt darüber nachdenke, dass ich jetzt einer von ihnen bin – das ist schon speziell. Das Interessante ist natürlich, dass ich meinen Alltag noch gar nicht so richtig kenne. Ich bin deshalb froh, dass es nicht gleich morgen losgeht.“ Er kündigt an: „Ich werde Spiele gucken, hier und im Ausland.“

11.25 Uhr – Er habe eine Liste mit 57 Spielern erstellt, die für ihn als Bundestrainer interessant wären. Namen nennt er nicht. Aber er betont, dass seine Arbeit über den „normalen “ Trainerjob hinausgeht: „Ich habe mich schon immer gekümmert um Dinge, die im Verein abgelaufen sind, jetzt ist es eben im Verband. Alle, die Fußballfans sind und die das interessiert, denen fühle ich mich verpflichtet.“ Und weiter: „Jeder, der Lust hat, das gemeinsam mit uns anzugehen, ist herzlich willkommen.“

11.22 Uhr – Klopp über die Analyse der Weltmeisterschaft: „Es gibt nicht viel gutes zu sagen, wenn man früh bei der WM ausscheidet. Aber das ist der Moment, in dem man genau hingucken muss und dann die Dinge optimiert. Und vor allem den Blick auf das richtet, was den Fußball nicht im Moment beeinflusst, sondern in der Zukunft.“

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