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Home » Das ist über den U-Bahn-Täter bekannt
Deutschland

Das ist über den U-Bahn-Täter bekannt

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 2, 2026
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Das ist über den U-Bahn-Täter bekannt

Er riss eine Unbeteiligte in den Tod

Was wir über den U-Bahn-Täter aus Wandsbek wissen


Aktualisiert am 02.02.2026 – 11:57 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Blumen, Kerzen und Karten: Rund 200 Exiliraner trauerten bei einer Mahnwache am U-Bahnhof Wandsbek Markt. Ein Mann hatte eine Iranerin mit vor eine fahrende U-Bahn gezerrt. Beide starben. (Quelle: IMAGO/imago)

Am Donnerstag riss ein 25-Jähriger eine junge Frau mit sich ins Gleisbett am U-Bahnhof Wandsbek Markt. Beide starben. Was über den mutmaßlichen Täter bekannt ist.

Der Schock sitzt tief in Wandsbek. Am Sonntag kamen rund 200 Exiliraner am Bahnhof Wandsbek Markt zu einer Trauerfeier zusammen. Sie zündeten Kerzen an und legten Blumen ab. Sie trauern um eine junge Frau, die am Donnerstag Opfer einer Horrortat wurde.

Laut ersten Ermittlungsergebnissen wartete die 18-jährige Iranerin Fatemeh D. am Gleis auf die U1 in Richtung Innenstadt. Der Mann ging kurz darauf unvermittelt auf die Frau zu, ergriff sie und zerrte sie aus bislang ungeklärten Gründen mit sich ins Gleisbett vor die einfahrende U-Bahn, wie die Polizei mitteilte. Beide starben noch am Tatort. Ersten Erkenntnissen zufolge kannten sich die beiden nicht. Aktuell ermittelt die Mordkommission wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt.

Wie die „Welt“ berichtete, soll der Täter laut Polizei aus dem Südsudan stammen. Er sei polizeibekannt, heißt es weiter. Die „Bild“ schreibt, dass der Mann, der Ariop Moses Liok A. heißen soll, in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Aggressions- und Gewaltdelikten aufgefallen sein. Zwei Tage vor der Tat soll er Polizisten auf der Reeperbahn angegriffen haben. Das bestätigte Thomas Jungfer, der Landeschef und Pressesprecher der Polizeigewerkschaft Hamburg, der „Mopo“.

Laut der „Bild“ soll er in Hamburgs größtem Bordell „Paradise Point of Sex“ randaliert haben. Daraufhin soll er kurzfristig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt worden sein. Im Anschluss soll der Mann wieder auf freien Fuß gekommen sein.

Die „Bild“ beruft sich auf Unterlagen aus der Akte der Ausländerbehörde. Daraus gehe hervor, der Mann stamme aus der ölreichen Region rund um das Melut-Becken an der Grenze zum verfeindeten Nordsudan. Seine Eltern seien demnach von islamistischen Kämpfern aus dem Nordsudan getötet worden. Im Alter von zwölf Jahren sei er allein und ohne Ausweispapiere in ein Flüchtlingslager nach Kenia geflohen.

Dort habe ihn das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) ausgewählt; im Jahr 2024 sei er über ein humanitäres Aufnahmeprogramm nach Deutschland gekommen und habe unmittelbar einen Aufnahmestatus erhalten. Als Geburtsdatum sei der 1. Januar 2001 vermerkt worden, ein Asylverfahren habe er laut „Bild“ nicht durchlaufen.

A. soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge in einer Flüchtlingsunterkunft mit Wohncontainern in Wandsbek gelebt haben. Mitbewohner aus Hamburg hätten gegenüber „Bild“-Reportern berichtet, der Mann sei in der Unterkunft als „großer, verrückter Afrikaner“ bekannt gewesen, habe häufig Alkohol konsumiert und sich aggressiv verhalten. Ein Rauswurf aus der Unterkunft habe gedroht, berichtet die „Bild“.

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