Hohe Kosten für Medikamente

Gaby Köster: „Das ist schon ein Riesendrama“


30.05.2026 – 10:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Gaby Köster: Sie hatte 2008 einen schweren Schlaganfall. (Quelle: IMAGO/Willy C. Randerath)

Früher war sie regelmäßig im TV zu sehen, heute hat sie finanzielle Sorgen. Die Schauspielerin Gaby Köster musste lange von ihrem Ersparten leben.

„Ritas Welt“ und „7 Tage, 7 Köpfe“ machten sie in den Neunzigerjahren berühmt. Gaby Köster zählte damals zu den gefragtesten Comedystars in Deutschland. 2008 hatte sie einen schweren Schlaganfall. Heute sitzt die 64-Jährige im Rollstuhl und sorgt sich um ihre Finanzen.

Im Gespräch mit dem RTL-Magazin „Stern TV“ sagte Köster jetzt: „Das macht sich wirklich bemerkbar, weil ich hab ja jeden Monat um die 1.000 Euro Medikamente. Wenn man keinen Job hat, ist das schon ein Riesendrama. Die Elefanten im Keller, die früher die Kohle platt getreten haben, sind arbeitslos.“

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Sie verbringe heute viel Zeit zu Hause. Unterwegs zu sein, ist nicht mehr selbstverständlich für Gaby Köster, denn ihr linker Arm und ihr linkes Bein sind noch immer gelähmt. Dadurch kann sie kaum noch selbstständig gehen, muss in zahlreichen alltäglichen Situationen unterstützt werden. Sie sagte: „Das ist für mich das Allerschlimmste, weil ich früher alles allein gemacht habe. Wenn du nicht mal aufstehen kannst und dich auf eine Holzbank setzen kannst.“ Es seien die selbstverständlichen kleinen Dinge, die nicht möglich seien und sie traurig machten. Dennoch stehe für sie eines fest: „Aufgeben ist keine Option.“

„Freude, wenn sie einen nicht komplett vergessen“

Lichtblicke gibt es für Köster regelmäßig. Beispielsweise, wenn sie von Fans erkannt werde. „Ja, manchmal könnte ich losheulen“, sagte sie. „Das ist schon Freude, wenn sie einen nicht komplett vergessen.“

Gaby Köster hatte im Alter von 46 Jahren einen Schlaganfall. Das war im Januar 2008, sie war daraufhin drei Jahre lang nicht in der Öffentlichkeit zu sehen, musste unter anderem das Laufen wieder neu lernen. Erst 2011 machte sie schließlich ihre Krankheit öffentlich.

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