ADAC-Test 2026
Das ist Deutschlands bestes Elektroauto
04.08.2026 – 07:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Der ADAC hat seine besten E-Autos gekürt – BMW steht ganz oben. Doch beim Preis-Leistungs-Verhältnis räumt ein ganz anderes Modell ab.
Zwei BMW-Fahrzeuge führen das neue E-Auto-Ranking des ADAC an. Doch wer nur auf die Gesamtnote schaut, übersieht den besseren Kauf.
Der BMW iX3 50 xDrive und der BMW iX xDrive45 erreichen mit 1,9 die beste Note. Dahinter folgen der Mercedes CLA Coupé 350 EQ 4MATIC, der Volvo ES90 Single Motor Extended Range Ultra und der Genesis Electrified G80 AWD mit jeweils 2,0.
Der Vergleich zeigt aber auch: Die beste Testnote und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis können weit auseinanderliegen. Das zeigt sich besonders am Beispiel des Suzuki e-Vitara. Er erreicht im Autotest nur die Note 2,6, beim Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch die starke Note 1,3.
Der iX3 fährt an die Spitze

Der BMW iX3 50 xDrive kostet ab 70.900 Euro. Er leistet 469 PS und verbraucht 15,4 kWh je 100 Kilometer.
Seine Stärken liegen im elektrischen Kern: starke Fahrleistungen, effizienter Antrieb, hohe Reichweite und sehr gute Ladeleistung. Auch die hohe Anhängelast spricht für ihn.
Der Preis spricht jedoch gegen ihn. Dazu kommen eine teure Versicherung, teils schlecht erkennbare Blinker im Rücklicht und fehlende Fahrwerksoptionen wie adaptive Dämpfer.
Der iX ist groß, komfortabel und teuer

Der BMW iX xDrive45 erhält ebenfalls die Note 1,9. Er ist ab 83.500 Euro erhältlich und leistet 408 PS. Sein Verbrauch liegt bei 17,8 kWh je 100 Kilometer.
Er punktet mit viel Platz, noblem Innenraum, sehr guter Verarbeitung und hohem Komfort. Auch Sicherheit und Serienausstattung bewertet der ADAC positiv.
Doch Größe hat ihren Preis. Die ausladende Karosserie ist unübersichtlich. Einen Frunk gibt es nicht. Die Ladeleistung fällt für diese Klasse nur mäßig aus. Und der Anschaffungspreis bleibt hoch.
Der Mercedes spart Strom

Der Mercedes CLA Coupé 350 EQ 4MATIC erreicht die Note 2,0, startet bei 64.956 Euro, leistet 354 PS und verbraucht 12,7 kWh je 100 Kilometer.
Damit zählt er zu den besonders sparsamen Spitzenmodellen. Der ADAC lobt außerdem den Fahrkomfort, die Reichweite und die verfügbaren Assistenzsysteme.
Im Alltag zeigen sich jedoch einige Schwächen: wenig Platz auf der Rückbank, überschaubare Serienausstattung und nervige Slider für Lautstärke und Bordcomputer. Auch der Mercedes ist kein günstiges Auto.










