„Hoher Schärfegrad“
Das isst die „Artemis 2“-Crew bei ihrer Mondumrundung
03.04.2026 – 11:09 UhrLesedauer: 2 Min.
189 Gerichte für zehn Tage: Die Nasa hat ihren „Artemis 2“-Astronauten eine riesige Auswahl an Essen mitgegeben. Auffällig ist vor allem ein Lebensmittel.
Bis zur Mondumrundung am kommenden Montagabend gibt es genug Zeit für kleinere Kurskorrekturen, medizinische Tests und die Vorbereitung auf die Beobachtungen beim Vorbeiflug am Erdtrabanten. Und zwischendurch brauchen die Astronauten natürlich Nahrung. Aber was essen die „Artemis 2“-Astronauten eigentlich, wenn sie zum Mond fliegen?
Die Nasa zeigt in einer Grafik auf ihrer Website, welche Gerichte sie ihren Raumfahrern für die Reise zum Mond eingepackt hat. Und das Menü ist deutlich abwechslungsreicher, als man vielleicht erwarten dürfte.
Der Crew stehen demnach 189 verschiedene Lebensmittel und Getränke zur Auswahl. Darunter befindet sich sowohl klassische Raumfahrtnahrung wie gefriergetrocknete Speisen, die mit Wasser rehydriert werden als auch Gerichte, die an normales Essen erinnern wie Tortillas.
Diese ersetzen klassisches Brot, was einen ganz praktischen Grund hat. Denn Tortillas krümeln nicht und sind damit besser für die Schwerelosigkeit geeignet als etwa Roggenmischbrot.
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Auf dem Speiseplan der Astronauten stehen laut Nasa unter anderem auch Gemüse-Quiche, Brokkoli-Gratin, Couscous mit Nüssen und Barbecue-Rinderbrust. Auch Mango-Salat, getrocknete Früchte, Kekse, Schokolade und Kuchen hat die Crew mit an Bord.
Die Getränkeauswahl unterscheidet sich kaum zu der auf der Erde: Kaffee, Tee, Smoothies, Frühstücksdrinks und Limonade stehen zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Honig, Erdnussbutter, Marmelade und andere Aufstriche.
Die Nasa betont den „Spice Level“, also den Schärfegrad, an Bord der „Orion“-Kapsel. „Fünf verschiedene scharfe Soßen fliegen zusammen mit der Crew um den Mond“, schreibt die US-Raumfahrtagentur.
Warum ist das wichtig? Weil sich bei Aufenthalten im All der Geschmackssinn verändert. Durch Flüssigkeitsverschiebungen im Körper durch die Schwerelosigkeit empfinden Astronauten viele Aromen weniger intensiv als auf der Erde.
Vergleichbar ist das etwa mit dem Geschmacksempfinden bei einer verstopften Nase, die den Geruchssinn und damit das Schmecken beeinträchtigt. Dieser Effekt lässt sich im All durch ein kräftiges Würzen der Speisen ausgleichen.










