Zubehör an Bord
So viele Autobesitzer haben noch einen Wackeldackel
20.04.2026 – 10:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Sonnenbrille, Snacks oder sogar Plüschtiere: Eine Umfrage zeigt, was Autofahrer wirklich im Wagen dabeihaben – und was aus der Mode kommt.
Der Wackeldackel gehört zu den bekanntesten Accessoires im Auto – doch er ist selten geworden. Nur noch drei Prozent der Autofahrer haben eine solche Figur im Fahrzeug stehen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Online-Fahrzeugmarkts mobile.de, für die mehr als 2.000 Menschen in Deutschland befragt wurden. Dasselbe gilt übrigens auch für den Wackel-Elvis, der im Rahmen einer Werbekampagne eines Autoherstellers vor einigen Jahren berühmt wurde.
Für viele ist das Fahrzeug viel mehr als nur ein Fortbewegungsmittel: Es ist ein Lebensraum. Entsprechend viele Accessoires sind bei manchen Besitzern an Bord. Fast jede dritte Autofahrerin und fast jeder dritte Autofahrer verleiht dem eigenen Fahrzeug eine persönliche Note (28,7 Prozent). Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach Individualisierung bei Fahrern von Sportwagen (66,6 Prozent), Minis (38,3 Prozent) und Vans (32,5 Prozent).
Am häufigsten liegt laut Umfrage eine Sonnenbrille im Auto – nämlich bei mehr als der Hälfte der Befragten. Dahinter folgen praktische Dinge wie Taschenlampen (31 Prozent) sowie Decken oder Kissen (30 Prozent). Auch Technik gehört für viele dazu: Rund jeder Fünfte hat eine Powerbank oder ein Ladegerät im Auto. Snacks und Getränke führen 17 Prozent mit.
Neben dem Praktischen findet sich auch Persönliches im Innenraum. Elf Prozent der Befragten haben Plüschtiere oder Talismane dabei. Auffällig ist hier ein Unterschied zwischen den Geschlechtern: Während 15 Prozent der Frauen solche Begleiter im Auto haben, sind es bei Männern sieben Prozent.
Auf welche Weise das Auto zum persönlichen Raum wird, hängt auch vom Fahrzeugtyp ab. In Kleinwagen finden sich überdurchschnittlich häufig Plüschtiere und Talismane. In Cabrios gehört der Kaffeebecher besonders oft dazu.
Gleichzeitig halten sich einige Klassiker – wenn auch auf niedrigem Niveau. Neben dem Wackeldackel sind es vor allem Duftbäume (15 Prozent) oder klassische Straßenkarten (14 Prozent), die weiterhin genutzt werden. Selbst separate Navigationsgeräte kommen noch auf 13 Prozent. Andere Dinge sind dagegen fast verschwunden. CD-Wechsler nutzen nur noch zehn Prozent der Befragten, Kassettenadapter oder -spieler erreichen drei Prozent.
Unverändert bleibt hingegen die lebenswichtige und vorgeschriebene Sicherheitsausstattung: Einen Verbandskasten haben 93 Prozent der befragten Autofahrer im Fahrzeug, ein Warndreieck 92 Prozent und eine Warnweste 89 Prozent. Auffällig ist dabei: Wer sein Auto besonders individuell gestaltet, hat diese Pflichtausstattung etwas seltener vollständig dabei.
