Zwei Platzverweise in Dresden
Darmstadt patzt und verpasst Sprung an die Spitze
Aktualisiert am 27.02.2026 – 20:34 UhrLesedauer: 3 Min.
Packender Freitagabend in der 2. Liga. Jubeln konnten am Ende zwei Teams, die im Abstiegskampf stecken.
Kleiner Befreiungsschlag für Dynamo Dresden im Abstiegskampf der 2. Liga. Im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Darmstadt 98 gelang am Freitagabend ein 3:1-Sieg. Vincent Vermeij (45./45.+2) und Christoph Daferner (81.) schossen den am Ende deutlichen Erfolg raus. Yosuke Furukawa gelang für Darmstadt nur der Anschlusstreffer (90.).
In dem packenden Duell gab es zudem zwei Rote Karten: Erst musste Patric Pfeiffer wegen einer Notbremse vorzeitig zum Duschen (42.), dann traf es auch Dresdens Jakob Lemmer wegen wiederholten Foulspiels (53.).
Im zweiten Spiel des Abends gewann Fortuna Düsseldorf mit 2:1 gegen den VfL Bochum. Auch für die Fortuna ein wichtiger Sieg, um im Kampf gegen den Abstieg voranzukommen.
Darmstadt 98 hat im Aufstiegsrennen überraschend gepatzt. Beim Abstiegskandidaten Dynamo Dresden verlor die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt 1:3 (0:2) und verpasste nach dem Ende der Serie von 13 Ligaspielen ohne Niederlage den Sprung an die Tabellenspitze.
Vincent Vermeijs Doppelschlag (45./45.+2) ließ die Dresdner jubeln, nachdem Darmstadts Patric Pfeiffer (42.) aufgrund einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Nach Gelb-Rot gegen Jakob Lemmer (53.) spielten auch die Sachsen, die mit dem dritten Heimsieg der Saison vorerst aus der Abstiegszone kletterten, zu zehnt. Christoph Daferner (81.) erhöhte, Yosuke Furukawa (90.) traf spät für die Lilien.
Im Rudolf-Harbig-Stadion boten die beiden Teams einen munteren Beginn. Die erste gute Chance erarbeiteten sich die Gäste, die unter anderem auf den erkrankten Fraser Hornby verzichten mussten, doch Dynamo-Keeper Tim Schreiber parierte gegen Niklas Schmidt (21.).
Kurz vor der Pause überschlugen sich die Ereignisse: Erst rutschte Pfeiffer weg und holte dann Ben Bobzien von den Beinen. Schiedsrichter Lars Erbst stellte den Verteidiger vom Platz – sehr zum Unmut von Kohfeldt, der sich an der Seitenlinie echauffierte. Dann schlug Vermeij eiskalt zu: erst per Kopf, dann per Volleyschuss.
Der zweite Durchgang begann mit dem nächsten Platzverweis. Nach zwei Fouls direkt nacheinander war die Partie für Lemmer vorzeitig beendet. Die Gastgeber konzentrierten sich danach stärker auf die Defensive, ehe noch Joker Daferner per Abstauber und auf der Gegenseite der ebenfalls eingewechselte Furukawa trafen.
