Frühes French-Open-Aus
Tennis-Star blamiert sich in Runde eins
26.05.2026 – 15:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Daniil Medwedew ging als haushoher Favorit in die Partie gegen Adam Walton. Doch selbst eine klare Führung im entscheidenden Satz bewahrte ihn nicht vor einem Debakel.
Daniil Medwedew hat bei den French Open den nächsten Rückschlag auf Sand kassiert. Der US-Open-Sieger von 2021 scheiterte bereits in der ersten Runde in Paris am Australier Adam Walton und verabschiedete sich früh aus dem Turnier.
Beim 2:6, 6:1, 1:6, 6:1, 4:6 gegen den Weltranglisten-97. erwischte Medwedew einen schwachen Tag. Schon nach weniger als einer Minute rutschte der Weltranglistenachte auf seinem ungeliebten Belag aus. Viel besser verlief die Partie anschließend nicht mehr.
Damit bleibt der Viertelfinaleinzug von 2021 weiter Medwedews bestes Ergebnis bei den French Open. Zuletzt hatte sich der Russe auf Sand eigentlich stabilisiert. Nach dem deutlichen 0:6, 0:6 in Monte Carlo gegen Matteo Berrettini erreichte er beim Masters in Rom sogar das Halbfinale.
Medwedew vergibt 3:1-Führung im fünften Satz
Mit der Roten Asche wird sich Medwedew aber wohl auch künftig schwertun. Einst sagte er über den Belag: „Für mich ist es einfach nur schmutzig. Nach einer Sandsession kannst du deine Socken wegwerfen, das Auto wird nach dem Training dreckig. Ich mag es einfach nicht.“
Gegen Walton leistete sich Medwedew zu viele Fehler. Im letzten Aufschlagspiel versagten ihm zudem die Nerven. Dabei lag er im entscheidenden fünften Satz bereits mit Break vorne, führte 3:1 und hatte zwei weitere Breakbälle zum möglichen 4:1. Doch danach folgte der Einbruch.
Walton freute sich nach seinem Erfolg: „Es war ein Auf und Ab heute.“ Zudem sagte er: „Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Leistung.“ Für den Australier war es der erste Einzug in die zweite Runde eines Major-Turniers.
