Torvorlage als Krönung
Nach mehr als drei Jahren Pause: Bundesliga-Spieler ist zurück
12.04.2026 – 19:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Februar 2023 riss sich Daniel-Kofi Kyereh das Kreuzband. Es folgte eine lange Leidenszeit mit Rückschlägen. Die hatte am Sonntag ein Ende.
Als Daniel-Kofi Kyereh das letzte Mal bei einem Pflichtspiel auf dem Platz stand, war Bayer Leverkusen noch nicht Meister, Olaf Scholz noch deutscher Bundeskanzler und Christian Streich Trainer des SC Freiburg. Am 04. Februar 2023 stand er für Freiburg in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund in der Startelf. Wenige Tage später riss er sich im Training das Kreuzband.
Am heutigen Sonntag durfte er das erste Mal wieder spielen. Nach drei Jahren und zwei Monaten Pause wurde Kyereh beim 4:1 der Freiburger U23 gegen Eintracht Trier in der Regionalliga Südwest eingewechselt. Und Kyereh brachte sich direkt positiv ein, bereitete den Treffer zum 4:1 von Oscar Wiklöf vor.
Ein emotionaler Moment für den inzwischen 30 Jahre alten Offensivspieler, der damit seine lange Leidenszeit endlich beenden konnte. Auf den Kreuzbandriss im Februar 2023 sollte ein Rückschlag nach dem anderen folgen. Nach mehr als einem Jahr Pause machte sein Knie im Sommer 2024 wieder Probleme, Kyereh musste erneut operiert werden. Dabei hatte er kurz vorher noch ein anderes Gefühl. „Mein Knie fühlt sich so gut an wie nie in den vergangenen eineinhalb Jahren der Verletzung“, hatte er gesagt.
Die erneute Zwangspause erforderte wieder viel Geduld und Arbeit in der Reha. Der Heilungsverlauf lief nicht wie geplant, sodass Kyereh auch in der Saison 2024/25 nicht zum Einsatz kommen sollte. Im September 2025 folgte dann ein Hoffnungsschimmer. Trainer Julian Schuster, der 2024 von Streich übernommen hatte, sagte: „Kofi befindet sich weiter im Prozess zurückzukommen.“ Zudem gab es von Schuster ein Sonderlob für den Offensivspieler: „Ich finde es toll, wie Kofi sich einbringt und Einfluss auf die Mannschaft hat. Er ist Teil dieser Gruppe. Wenn Kofi mal was sagt, mit seinem Weg und seiner Geschichte, dann hört der eine oder andere vielleicht genau zu und relativiert dann seine persönlichen Dinge.“










