Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt
Auto-Assistenzsysteme: Neue Pflicht für Autofahrer gilt ab Juli

Auto-Assistenzsysteme: Neue Pflicht für Autofahrer gilt ab Juli

Juli 11, 2026
Der Oberbefehlshaber der Ukraine sagt, der Wendepunkt im Krieg mit Russland sei „noch in weiter Ferne“

Der Oberbefehlshaber der Ukraine sagt, der Wendepunkt im Krieg mit Russland sei „noch in weiter Ferne“

Juli 11, 2026
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf A27 – Vollsperrung Richtung Bremen

Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf A27 – Vollsperrung Richtung Bremen

Juli 11, 2026
Deutschland kauft Tomahawk-Marschflugkörper in den USA

Deutschland kauft Tomahawk-Marschflugkörper in den USA

Juli 11, 2026
Fifa verkauft Final-Rasen aus MetLife Stadium für Hunderte Euro

Fifa verkauft Final-Rasen aus MetLife Stadium für Hunderte Euro

Juli 11, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Damit die Touristen ihren Beitrag leisten können, bietet Berlin freien Eintritt zum Müllsammeln
Welt

Damit die Touristen ihren Beitrag leisten können, bietet Berlin freien Eintritt zum Müllsammeln

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 17, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Damit die Touristen ihren Beitrag leisten können, bietet Berlin freien Eintritt zum Müllsammeln

Berlin will sich diesen Sommer von seiner besten Seite zeigen und ruft die Touristen dazu auf, ihren Beitrag zu leisten. Das ist zumindest die Grundidee des „BerlinPay“-Systems.

Wer mitmacht, etwa indem er Müll sammelt oder soziale Projekte unterstützt, erhält im Gegenzug Vorteile in Museen, teilnehmenden Restaurants oder Berlin-Erlebnissen. Nachhaltiges Verhalten von Reisenden soll sichtbar belohnt werden. Das Konzept selbst ist nicht neu; Die ursprüngliche Idee stammt aus Kopenhagen.

BerlinPay: Müll einsammeln für den Berliner Sommer

Die Stadt Berlin ist weiterhin auf der Suche nach geeigneten Partnern, denn der Aufwand muss sich lohnen.

Berlin hofft auf einen positiven Kreislauf: Die Menschen engagieren sich, schätzen ihre Umgebung und Nachbarschaft mehr und fühlen sich dadurch selbst wertgeschätzt. Dies wird dann mit einer positiven Erfahrung belohnt, die wiederum zu mehr Engagement führen kann. So beschreibt die Stadt das Modell auf der Website der Tourismusagentur Visit Berlin.

Ziel sei es, bewusstes Verhalten am und auf dem Wasser zu fördern. Das Thema des Jahres in der deutschen Hauptstadt ist der Wassertourismus. Das Projekt wird so erklärt: „Wer Müll sammelt, seinen Kiez verschönert oder soziale Projekte unterstützt, erhält von den teilnehmenden Partnern Anerkennung in Form von kleinen Vergünstigungen oder besonderen Berlin-Erlebnissen“.

Berlin ist jetzt auf der Suche nach Unternehmen und Initiativen, die mitmachen wollen. Im Fokus stehen Institutionen mit Bezug zur Berliner Wasserlandschaft, etwa Mobilitätsanbieter, Wassersport- und Tourismusanbieter, Gastronomie sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen. Die Angebote seien letztlich „flexibel und reichen von kleinen Extras bis hin zu gezielten Sonderaktionen“.

BerlinPay soll im Sommer 2026 als „Kampagnenformat“ starten, unter dem diesjährigen Thema der Hauptstadt: Wassertourismus. Das Projekt wird von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert. Das vollständige Programm soll Mitte Mai vorgestellt werden; Detailfragen bleiben bis dahin unbeantwortet.

Können Touristen das Berliner Müllproblem lösen?

Berlin hat unterdessen ein immer größer werdendes Müllproblem. Man kann allerdings davon ausgehen, dass illegale Mülldeponien, etwa von ausrangierten Möbeln und alten Waschmaschinen, kaum den Besuchern angelastet werden können.

Nach Angaben der Stadtreinigung Berlin beliefen sich die Kosten für die Beseitigung illegal entsorgter Abfälle in Berlin im vergangenen Jahr auf rund 13,1 Millionen Euro, nach rund 10,3 Millionen im Vorjahr. Das Ordnungsamt im Bezirk Neukölln meldete jährlich 15.000 Beschwerden im Zusammenhang mit Müll.

Neben illegal entsorgtem Sperrmüll tragen auch kleinere Gegenstände wie Zigarettenkippen und Verpackungen erheblich zur Vermüllung im öffentlichen Raum bei. Berlins Politiker reagieren zunehmend mit härteren Maßnahmen. Ein zentraler Ansatz ist eine deutliche Erhöhung der Bußgelder. Seit Ende 2025 gilt ein strengerer Bußgeldkatalog: Das Wegwerfen einer Zigarettenkippe kostet nun bis zu 250 Euro statt bisher 55 Euro, in schweren Fällen sogar bis zu 3.000 Euro.

Für illegal entsorgten Sperrmüll können je nach Menge Bußgelder zwischen 1.500 und 11.000 Euro drohen, bei gefährlichen Abfällen sogar bis zu 15.000 Euro. Neben höheren Strafen setzt die Stadt auch auf verstärkte Kontrollen und mehr Personal in den Ordnungsämtern. Ziel ist es, Mülltäter häufiger zu fassen und die Regeln konsequenter durchzusetzen.

Vorbild Kopenhagen: Bootsfahrt bei Anreise mit der Bahn

Die ersten Reaktionen auf das Programm in Berlin sind gemischt. „Eine schöne Art, Ihren Urlaub zu verbringen?“ fragt ein Internetnutzer sarkastisch auf der Plattform X. Ein anderer scherzt, dass Handschuhe, Besen und Schaufel bereits bereitliegen. Manche argumentieren, dass die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes zuerst vor ihrer eigenen Tür fegen sollte.

Andere hingegen halten die Idee für innovativ. In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, wo das Konzept seit 2024 besteht, zeigen Studien ausgesprochen positive Auswirkungen. Im Rahmen des „CopenPay“-Programms erhalten Touristen für besonders nachhaltiges Verhalten Belohnungen wie Bootsfahrten oder kostenlosen Fahrradverleih. Gutscheine sind auch dann erhältlich, wenn Sie nachweisen können, dass Sie mit der Bahn und nicht mit dem Flugzeug angereist sind.

Laut einer Umfrage hat das CopenPay-Programm 70 Prozent der Touristen dazu gebracht, umweltfreundliche Gewohnheiten anzunehmen. Zu diesem Schluss kam Wonderful Copenhagen, die Tourismusorganisation für die dänische Hauptstadtregion.

Sieben von zehn Touristen verlassen Kopenhagen mit neuen Vorsätzen

Besucher in Kopenhagen, die ihren Müll trennen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen und sich für Aktivitäten wie Radfahren entscheiden oder an Biodiversitäts-Workshops teilnehmen, können sich über Gutscheine freuen. An einem Pilotprojekt im Jahr 2024 nahmen 5.000 Touristen teil; im folgenden Sommer waren es bereits 25.000. Die Organisatoren meldeten einen Anstieg der Fahrradmieten um 59 Prozent und ein starkes Interesse aus Städten in ganz Europa.

„Wenn Menschen im Urlaub sind, sind sie offener für neue Ideen, und mit CopenPay haben wir gezeigt, dass Touristen nicht nur gerne mitmachen, sondern auch dazu inspiriert werden, mehr als nur ein Selfie mit der kleinen Meerjungfrau mit nach Hause zu nehmen; sie nehmen neue Gewohnheiten mit nach Hause“, sagte Rikke Holm Petersen, Leiterin für Kommunikation und Verhaltensforschung bei Wonderful Copenhagen, nach der zweiten Staffel.

Nach eigenen Angaben haben mehr als 100 Organisationen und Destinationen über das Projekt in Kopenhagen Kontakt aufgenommen, darunter auch Städte in Deutschland.

„Das ist erst der Anfang“, ist Rikke Holm Petersen überzeugt. „Reisende wollen Gutes tun und möchten Initiativen wie CopenPay in ihren Heimatstädten sehen, von Chicago bis Sydney.“ Wie das Programm in Berlin und bei seinen Besuchern ankommt, wird sich nach dem Sommer zeigen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Der Oberbefehlshaber der Ukraine sagt, der Wendepunkt im Krieg mit Russland sei „noch in weiter Ferne“
Welt

Der Oberbefehlshaber der Ukraine sagt, der Wendepunkt im Krieg mit Russland sei „noch in weiter Ferne“

Juli 11, 2026
War Erdoğans Waffengeschenk ein Fauxpas oder eine diplomatische Tradition der alten Schule?
Welt

War Erdoğans Waffengeschenk ein Fauxpas oder eine diplomatische Tradition der alten Schule?

Juli 11, 2026
„Mehr Netze, mehr Strom, weniger fossile Brennstoffe“, sagen Energieführer gegenüber Euronews
Welt

„Mehr Netze, mehr Strom, weniger fossile Brennstoffe“, sagen Energieführer gegenüber Euronews

Juli 10, 2026
Video. Aktuelles Nachrichtenbulletin | 10. Juli 2026 – Abend
Welt

Video. Aktuelles Nachrichtenbulletin | 10. Juli 2026 – Abend

Juli 10, 2026
Georgien wurde von der Liste der NATO-Gipfelpartner gestrichen, da Kritiker die Isolation anprangern
Welt

Georgien wurde von der Liste der NATO-Gipfelpartner gestrichen, da Kritiker die Isolation anprangern

Juli 10, 2026
Nach Angaben der Regionen wird Belgien im Jahr 2027 eine neue Kfz-Steuer auch für Durchreisende einführen
Welt

Nach Angaben der Regionen wird Belgien im Jahr 2027 eine neue Kfz-Steuer auch für Durchreisende einführen

Juli 10, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten
Der Oberbefehlshaber der Ukraine sagt, der Wendepunkt im Krieg mit Russland sei „noch in weiter Ferne“

Der Oberbefehlshaber der Ukraine sagt, der Wendepunkt im Krieg mit Russland sei „noch in weiter Ferne“

Juli 11, 2026
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf A27 – Vollsperrung Richtung Bremen

Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf A27 – Vollsperrung Richtung Bremen

Juli 11, 2026
Deutschland kauft Tomahawk-Marschflugkörper in den USA

Deutschland kauft Tomahawk-Marschflugkörper in den USA

Juli 11, 2026
Fifa verkauft Final-Rasen aus MetLife Stadium für Hunderte Euro

Fifa verkauft Final-Rasen aus MetLife Stadium für Hunderte Euro

Juli 11, 2026
Ab 3.000 Euro brutto droht ab 2028 ein Minus

Ab 3.000 Euro brutto droht ab 2028 ein Minus

Juli 11, 2026
Neueste Beiträge
GNTM-Jurorin verrät, wie Tom zu ihren Extra-Kilos steht

GNTM-Jurorin verrät, wie Tom zu ihren Extra-Kilos steht

Juli 11, 2026
Eurojackpot nicht geknackt – Deutsche Großgewinner

Eurojackpot nicht geknackt – Deutsche Großgewinner

Juli 11, 2026
War Erdoğans Waffengeschenk ein Fauxpas oder eine diplomatische Tradition der alten Schule?

War Erdoğans Waffengeschenk ein Fauxpas oder eine diplomatische Tradition der alten Schule?

Juli 11, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.