Die wichtigsten Neuheiten im Juni

Neue Preisattacke von Dacia: Dieser Kombi kostet unter 25.000 Euro


28.05.2026 – 07:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Dacia setzt auf Design: Der neue Striker kombiniert mehr Bodenfreiheit mit einer flachen Hecklinie, um das Image des reinen Nutzwert-Automobils abzulegen.

25.000 Euro für einen Kombi oder 200.000 Euro für eine Limousine: Die Neuheiten im Juni zeigen, wie extrem der Automarkt auseinanderdriftet. Die Spanne reicht vom nackten Nutzfahrzeug bis zum 650-PS-Elektrosportler.

In der Luxusklasse verwandelt sich die Windschutzscheibe in einen Bildschirm über die gesamte Breite. Ein neues Elektro-SUV simuliert künstliche Gangwechsel. Und selbst im Einstiegssegment verdrängen Hybrid- und Flüssiggas-Antriebe nun endgültig den reinen Verbrenner.

Dacia Striker: Günstiger Kombi gegen den Teuer-Trend

Mehr Platz für weniger Geld: Der neue Kombi ist 4,62 Meter lang und soll unter 25.000 Euro kosten.

Günstige Kombis sind in Europa rar geworden. Während VW, Opel und Skoda in dieser Klasse meist 30.000 Euro oder mehr verlangen, besetzt Dacia diese Nische und präsentiert im Juni den Striker. Der kompakte Kombi besitzt mehr Bodenfreiheit als üblich, hat ein flach abfallendes Heck und misst 4,62 Meter. Damit übertrifft er das SUV Bigster an Länge.

Technische Daten nennt die rumänische Renault-Tochter noch nicht. Fest steht bislang: Geplant sind ein Hybrid – gegen Aufpreis mit Allradantrieb – sowie eine Variante für Flüssiggas.

BMW 7er: Neues Cockpit für die Luxusklasse

Gleicher Look, neue Technik: Von außen gleichen sich die überarbeiteten Verbrenner und die elektrischen i7-Modelle des neuen 7er-BMW. (Quelle: DANIEL KRAUS)

Für deutlich mehr Geld überarbeitet BMW den 7er und dessen Elektro-Ableger i7. Das Modell lässt sich ab Juni bestellen und steht ab Juli beim Händler. Im Innenraum verändert sich das Cockpit grundlegend: Das System projiziert Daten über die gesamte Breite der Windschutzscheibe. Hinzu kommen ein schräges Display für den Fahrer und ein eigener Bildschirm für den Beifahrer.

Alle vier Verbrenner nutzen einen 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbo. Als Mild- und Plug-in-Hybride leisten sie 313 bis 612 PS und kosten zwischen 117.900 und 159.900 Euro. Der elektrische i7 leistet 455 bis 680 PS im Topmodell M70 xDrive, dessen Basispreis bei mindestens 182.400 Euro liegt. Die Batterie reicht für 566 bis 728 Kilometer.

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Genesis GV60 Magma: Sportliches Elektro-SUV

Kraftpaket auf Abruf: Die beiden Elektromotoren des Genesis GV60 Magma leisten regulär 609 PS. Für kurze 15 Sekunden steigt die Leistung per Knopfdruck auf bis zu 650 PS.

Genesis enthüllt den GV60 Magma. Das erste Serienmodell der neuen Sportabteilung kommt wenig später nach Europa. Das Elektro-SUV nutzt die Technik des Mutterkonzerns Hyundai. Auf Knopfdruck mobilisiert der Allradantrieb kurzzeitig die volle Leistung. Per Startautomatik beschleunigt der Wagen in 10,9 Sekunden von null auf Tempo 200. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 264 km/h.

Die Batterie speichert nutzbare 84 Kilowattstunden. Ein Drift-Programm und künstliche Gangwechsel sollen die Dynamik erhöhen. Einen Preis nennt Genesis noch nicht. Der normale GV60 startet bei 54.680 Euro; das technisch verwandte Schwestermodell Hyundai Ioniq 5 N mit 650 PS kostet rund 74.900 Euro.

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