C-HR+
Toyotas Bestseller kommt nun auch in elektrisch
19.03.2026 – 10:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Toyota elektrifiziert eines seiner wichtigsten Modelle. Der neue C-HR+ kommt im Frühjahr auf den Markt – mit neuer Technik und bis zu 600 Kilometern Reichweite.
Toyota bringt eines seiner meistverkauften Modelle in einer neuen Variante auf den Markt: Ab April bieten die Japaner den C-HR auch als reines Elektroauto an. Beim Design ändert sich auf den ersten Eindruck wenig, doch die Japaner haben den elektrischen Crossover auf eine andere technische Plattform gestellt als seinen Bruder mit Verbrennungsmotoren. Und das hat Folgen.
Mit dem neuen Modell wächst der C-HR durch einen verlängerten Radstand auf 4,52 Meter Länge und rückt damit zwischen das bisherige Modell (4,36 Meter) und das größere Elektro-SUV bZ4X (4,69 Meter). Der Radstand von 2,75 Metern soll vor allem im Fond mehr Platz schaffen, während der Kofferraum nun 416 Liter fasst (Verbrenner: 350 bis 447 Liter, je nach Motorisierung). Einen vorderen Kofferraum (Frunk) gibt es nicht, ebenso wenig ein klassisches Handschuhfach.
Bei der Technik setzt Toyota auf zwei Batteriegrößen: 57,7 Kilowattstunden für bis zu 458 Kilometer Reichweite sowie 77 Kilowattstunden für bis zu 607 Kilometer. Geladen wird serienmäßig mit 11 Kilowatt Wechselstrom, optional sind 22 Kilowatt möglich. An Schnellladesäulen liegt die maximale Leistung bei 150 Kilowatt – damit soll der Akku in rund 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden.
Beim Antrieb haben Kunden die Wahl zwischen drei Varianten: Das Basismodell kombiniert den kleineren Akku mit einem Frontmotor (123 kW/167 PS). Mit größerer Batterie stehen ein Frontantrieb mit 165 kW/224 PS oder ein Allradantrieb mit 252 kW/343 PS zur Verfügung. Je nach Version liegt die Höchstgeschwindigkeit zwischen 140 und 180 km/h.
Auch bei der Ausstattung hat Toyota aus Fehlern bei seinem ersten E-Modell gelernt und legt nun nach. Eine Wärmepumpe gehört ebenso zum Serienumfang wie Sitz-, Lenkrad- und Scheibenheizung. Hinzu kommen Assistenzsysteme wie ein Toter-Winkel-Warner, adaptives Fernlicht und eine 360-Grad-Kamera für das Einparken in den höheren Ausstattungen. Eine Batterievorkonditionierung soll zudem helfen, die Ladezeiten vor allem bei niedrigen Temperaturen zu verkürzen.
Der C-HR+ markiert für Toyota einen weiteren Schritt beim Ausbau des Elektroangebots. Bislang fällt das Portfolio der Japaner im Vergleich zu Wettbewerbern wie Volkswagen oder Hyundai eher überschaubar aus. Neben dem neuen Modell startet auch ein kleineres Elektro-SUV namens Urban Cruiser in den Markt, das technisch dem Suzuki e Vitara entspricht.










