Sitz in Hannover
Milliardendeal: Continental verkauft Sparte
04.07.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Kaufvertrag mit Finanzinvestor Lone Star Funds ist unterzeichnet – der Vollzug muss noch eine Hürde nehmen. Tausende Stellen wechseln den Eigentümer.
Continental hat einen Kaufvertrag über den Verkauf seiner Kunststofftechniksparte Contitech an den Finanzinvestor Lone Star Funds unterzeichnet. Das teilte der Konzern in Hannover mit. Als Unternehmenswert sind nach Unternehmensangaben vier Milliarden Euro vereinbart. Der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden; dem Unternehmen zufolge könnte der Abschluss noch in diesem Jahr erfolgen.
Die Sparte stellt unter anderem Schläuche, Antriebsriemen und Förderbänder für die Industrie her und beschäftigt nach Unternehmensangaben mehr als 20.000 Menschen weltweit, davon rund 7.700 in Deutschland. Mit dem Vollzug des Verkaufs würde Continental zum reinen Reifenhersteller; die Autozuliefersparte Aumovio hat der Konzern bereits abgespalten.
Einen Großteil des erwarteten Mittelzuflusses plant Continental nach eigenen Angaben an die Aktionäre weiterzugeben. Von den erwarteten rund 3,1 Milliarden Euro sollen demnach 2,5 Milliarden Euro entweder als Sonderdividende oder über Aktienrückkäufe ausgeschüttet werden. Darüber hinaus sind nach Unternehmensangaben erfolgsabhängige Zusatzzahlungen von bis zu 250 Millionen Euro in den kommenden Jahren möglich.
