Viertelfinale der Conference League
Top-Start und Traumtor: Mainz mit guter Ausgangslage für Rückspiel
Aktualisiert am 09.04.2026 – 23:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Zum ersten Mal überhaupt hat ein deutscher Klub die Playoffs der Conference League überstanden. Nun träumt der FSV Mainz 05 sogar vom Halbfinale.
Der erste Schritt ist gemacht: Der FSV Mainz 05 gewinnt das Viertelfinal-Hinspiel der Conference League 2:0 gegen Racing Straßburg und hat damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Die Rheinhessen zeigten eine starke Anfangsphase, in der sie die Franzosen einschnürten und verdient zunächst durch ein Traumtor von Kaishu Sano (11.) und durch Stefan Posch (19.) in Führung gingen.
In der zweiten Hälfte kontrollierte Mainz die Partie, ohne große Akzente zu setzen, weshalb es nach ereignisarmen weiteren 45 Minuten keine weiteren Tore gab. In einer Woche muss das Team von Trainer Urs Fischer nach Straßburg und hat nun besten Chance, um ins erste europäische Halbfinale der Klub-Geschichte einzuziehen.
Das erste Europapokal-Viertelfinale in der Mainzer Vereinsgeschichte sei „ein spezielles Spiel, ein historisches Spiel für den Club“, hatte Trainer Urs Fischer vor dem Duell gesagt. Der 60-Jährige musste kurzfristig auf Stammkraft Jae-Sung Lee wegen einer Verletzung am linken großen Zeh verzichten.
Den Mainzern war das Selbstvertrauen nach vier Pflichtspielsiegen in Folge anzumerken. Sie begannen druckvoll und hatten schon in der zweiten Minute die erste Chance. Stürmer Nelson Weiper verzog im Strafraum aus guter Position knapp und traf nur das Außennetz. Der FSV blieb am Drücker, präsentierte sich fokussiert, zweikampfstark und lauffreudig.
Sano leitete seinen Treffer mit einer Balleroberung selbst ein. Nach Doppelpass mit seinem japanischen Landsmann Sota Kawasaki, der für Lee in die Startelf rückte, traf er aus rund 20 Metern über den rechten Innenpfosten traumhaft ins Tor. Starke Mainzer ruhten sich nicht auf der Führung aus und setzten nach. Nach einer Ecke erhöhte Posch per Volley-Knaller und versetzte das Stadion ein weiteres Mal in Ekstase.
Der FSV musste sich ärgern, dass es zur Pause nur 2:0 stand. Die Rheinhessen hatten gegen verunsichert wirkende Straßburger weitere Chancen und hätten durchaus höher führen können – wenn nicht gar müssen. Auch in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel war Mainz zielstrebiger. Phillip Tietz scheiterte zweimal an Keeper Mike Penders (49./53.), der Straßburgs bester Mann auf dem Platz war.
