WDR äußert sich
Comeback von beliebter Kölner Kult-Show?
15.04.2026 – 16:51 UhrLesedauer: 2 Min.
20 Jahre lief „Zimmer frei!“ im WDR – dann war Schluss. Nun meldet sich die Kölner Kultsendung zurück.
1996 gestartet, 2016 eingestellt – und dennoch Kult: Der WDR plant ein Wiedersehen mit seiner einstigen Erfolgsshow „Zimmer frei!“. Eine neue Folge ist zwar nicht vorgesehen, stattdessen soll es einen Rückblick mit dem Moderationsduo Christine Westermann und Götz Alsmann geben, wie der Sender in Köln mitteilte. Ein Sendetermin für das Special steht allerdings noch nicht fest. In diesem Jahr wäre die Sendung 30 Jahre alt geworden.
Geplant sind laut WDR „90 Minuten Dokutainment“, die sowohl im WDR-Fernsehen als auch in der ARD-Mediathek ausgestrahlt werden sollen. Im Mittelpunkt steht ein besonders persönliches Gespräch mit den beiden prägenden Gesichtern der Show. Neben Westermann und Alsmann kommen auch Cordula Stratmann, „Tagesschau“-Sprecher Jens Riewa, Moderator Jörg Thadeusz und Schauspieler Edin Hasanovic zu Wort. Ergänzend sind zwei Best-of-Ausgaben vorgesehen.
Ursprünglich als Sommer-Pausenfüller gestartet, entwickelte sich „Zimmer frei!“ ab 1996 schnell zum Publikumsliebling und lief schließlich zwei Jahrzehnte lang bis 2016. Das Konzept basierte anfangs auf der fiktiven Suche nach einem WG-Zimmer für prominente Gäste, rückte im Laufe der Zeit jedoch in den Hintergrund. Stattdessen prägten skurrile Spiele – bei denen sich die Prominenten durchaus zum „Vollhorst“ (Anne Will) machen konnten – sowie ein respektvoller Umgangston und einfühlsame Interviews das Format.
Das Aus der Sendung begründete der WDR damals mit dem Wunsch nach neuen Inhalten; die Entscheidung sei gemeinsam mit den Moderatoren getroffen worden. Christine Westermann äußerte später jedoch auch Kritik und brachte das Ende in einem Interview mit ihrem Alter in Verbindung. Götz Alsmann wiederum erklärte vor einigen Jahren, dass ein Format wie „Zimmer frei!“ heute vermutlich geringere Chancen hätte – unter anderem wegen des wachsenden Einflusses sozialer Medien und einer zunehmend schnell gekränkten Öffentlichkeit.











