Vorwürfe gegen Christian Ulmen
Collien Fernandes ruft zu Demo am Brandenburger Tor auf
Aktualisiert am 21.03.2026 – 11:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Collien Fernandes macht nach ihren Anschuldigungen gegen Ex-Ehemann Christian Ulmen mobil. In Berlin soll am Sonntag eine Kundgebung stattfinden.
Nach den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen ist in Berlin eine Demonstration angekündigt. Für Sonntag um 16 Uhr ist eine Kundgebung am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor geplant. Das bestätigte eine Sprecherin der Berliner Polizei t-online. Demnach sind rund 100 Teilnehmer angemeldet.
Fernandes selbst machte die geplante Kundgebung auf Instagram öffentlich und rief zur Teilnahme auf. „Lasst uns laut sein und laut bleiben“, schreibt sie. Am Sonntag um 16 Uhr solle am Brandenburger Tor eine Demonstration stattfinden.
Auf Anfrage der „Bild“ erklärte Fernandes, sie sei nicht die Initiatorin der Demonstration. Die Veranstaltung finde jedoch im Zusammenhang mit ihrem „Fall“ statt.
In ihrem Beitrag begründet die Schauspielerin den Aufruf mit der Verbreitung von Gewalt in Partnerschaften. Sexualisierte, physische und psychische Übergriffe fänden „in der Mitte unserer Gesellschaft“ statt.
Zugleich verweist sie auf Zahlen aus einer aktuellen Dunkelfeld-Studie des Bundeskriminalamts. Demnach würden nur fünf Prozent der psychischen und physischen Partnerschaftsgewalt angezeigt, bei digitaler Gewalt seien es sogar nur 2,4 Prozent. „Die meisten Täter kommen davon“, schreibt Fernandes. Viele Fälle blieben durch eine „Mauer des Schweigens“ verborgen.
Mit der Demonstration wolle sie gemeinsam mit Unterstützern „die Mauern des Schweigens einreißen“. Gefordert würden ein besserer Schutz von Betroffenen, mehr Problembewusstsein sowie „klare Gesetze und echte Konsequenzen“.
Collien Fernandes hatte zunächst im „Spiegel“ schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und bestimmte Vorhaltungen eidesstattlich versichert. Anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account.
Demzufolge soll Ulmen über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Netz verbreitet haben. Aus ihrer eidesstattlichen Erklärung geht auch hervor, dass er gegenüber hunderten von Männern im Netz ihre Identität angenommen und diesen Männern in ihrem Namen sexuelle Avancen gemacht haben soll. Fernandes sprach unter anderem von „digitaler Vergewaltigung“.










