Collien Fernandes im „Kölner Treff“

Moderator Micky Beisenherz bereut Verlauf des Abends


21.03.2026 – 08:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Collien Fernandes während der Dreharbeiten zum „Kölner Treff“ (Archivfoto): Im Nachhinein blickt WDR-Moderator Micky Beisenherz anders auf den Abend. (Quelle: Klaus W. Schmidt/imago-images-bilder)

Der Auftritt von Collien Fernandes im „Kölner Treff“ erscheint nun in einem anderen Licht. WDR-Moderator Micky Beisenherz bereut, wie der Abend verlaufen ist.

Die Schauspielerin hatte in dem WDR-Talkformat bereits in der vergangenen Woche, also noch vor der am Donnerstag aufkommenden Berichterstattung, angedeutet, die Person hinter dem Identitätsdiebstahl sei ihr „bekannt und nahestehend“ – einen Namen nannte sie in der WDR-Sendung jedoch nicht.

Als Mitgast Rebecca Mir dabei direkt nachfragte, ob sie inzwischen wisse, wer dahinterstecke, wurde es still. Fernandes zögerte lange, nickte dann. Ob sie rechtlich vorgegangen sei? „Ist schwieriges Thema gerade“, sagte sie nur. Am Donnerstag wurde schließlich bekannt: Sie verdächtigt ihren Ex-Mann Christian Ulmen.

Am Freitag blickte Moderator Micky Beisenherz nun in seinem täglichen Podcast „Apokalypse und Filterkaffee“ auf diesen Abend zurück – und rechnet dabei auch mit sich selbst ab. „Wieder mal bin ich schuld“, sagt er selbstkritisch.

Er habe sich von der Redaktion „völlig zu Recht vorwerfen lassen“ müssen, sich aus persönlichem Interesse zu lange beim Thema „Traumschiff“ aufgehalten zu haben. Das Thema Deepfake, das ausdrücklich ein Grund für Fernandes‘ Einladung gewesen sei, sei dadurch „ein bisschen zu kurz“ gekommen.

An jenem Freitagabend im Studio habe er noch geglaubt, es könnte sich um „einen engen Freund, einen Kollegen oder so“ handeln. Die wahre Dimension des Geschehens sei ihm da noch nicht bewusst gewesen – das räumte er nun offen ein. Er wünschte „allen Beteiligten irgendeine Form von Heilung, sofern das möglich ist.“

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