Unterspritzen lasse sie ihr Gesicht auch nicht. „Mit 30 hat mich einmal eine andere Spielerfrau auf der Tribüne angesprochen und gesagt: ‚Du hast da eine Zornesfalte, die kannst du dir wegbotoxen lassen.‘ Ich habe damals nur gedacht: ‚Ich bin 30, ich will doch jetzt nicht schon damit anfangen.‘ Fünf Jahre später bin ich dann doch einmal zu einem Arzt gegangen und habe gefragt, ob man die Falte behandeln kann. Das wurde einmal gemacht – und sie ist nie wieder gekommen. Seitdem mache ich kein Botox mehr“, beteuert die 60-Jährige.
Vieles sei für sie eine Einstellungssache. „Ob man ein paar Kilo mehr oder weniger hat, ob man Größe 40 trägt oder – wie ich früher als Model – Größe 36, macht einen im Leben nicht automatisch glücklicher. Im Gegenteil: Wenn man krampfhaft versucht, diesem Ideal hinterherzulaufen, kann das einen eher verzweifeln lassen“, so Claudia Effenberg. Schönheit sei für sie vor allem, „wenn die Augen strahlen. Wenn dich jemand sofort anlächelt, keine Berührungsängste hat, sich nicht verstellt und einfach authentisch ist. Dieses natürliche Strahlen macht für mich echte Schönheit aus.“










