Ehemaliger Formel-1-Boss
Emotionale Bilder: Horner nach Red-Bull-Aus getröstet
27.02.2026 – 20:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Sommer 2025 wurde Christian Horner als Teamchef von Red Bull entlassen. Neue Aufnahmen zeigen nun seine emotionale Reaktion.
20 Jahre lang war Christian Horner als Teamchef das Gesicht des Formel-1-Teams Red Bull. Infolge interner Vorwürfe sowie eines Machtkampfs wurde der Brite im Sommer 2025 entlassen. Die neue Staffel der Dokumentationsreihe „Drive to survive“ zeigt nun seine emotionale Reaktion auf die Trennung.
In der entsprechenden Szene überbringt Horner seiner Frau die Nachricht. Es sei „alles unter Dach und Fach“, berichtet er, nachdem er Geri Halliwell-Horner auf die Stirn geküsst hat. Es folgt ein Moment der Stille, beide setzen sich an einen Tisch, ehe die Sängerin der Spice Girls ihren Ehemann in den Arm nimmt.
Wie es ihm nun gehe, fragt Halliwell-Horner. „Ich hätte niemals gedacht, in dieser Position zu landen“, antwortet der 52-Jährige. Danach wird er deutlich: „Natürlich ist deine unmittelbare Reaktion, wenn du so ein Scheiß-Sandwich serviert bekommst, so etwas wie: Scheiß auf die.“
Ihm sei „etwas weggenommen“ worden, das ihm „sehr viel bedeutet“ habe. „Das war nicht meine Entscheidung“, hadert Horner. Red Bull nannte bei der Trennung zwar keine konkreten Gründe, als Hintergrund gelten aber die Vorwürfe, die bereits 2024 gegen den damaligen Teamchef erhoben wurden. Eine Mitarbeiterin warf ihm unangemessenes Verhalten vor, Horner aber bestritt dies und überstand eine interne Untersuchung. In der Folge erhielt er innerhalb des Red-Bull-Teams aber zunehmend Gegenwind, vor allem von Helmut Marko und Jos Verstappen, Vater von F1-Pilot Max.
„Sein Vater war nie mein größter Fan“, ordnet Horner in der Dokumentation ein. „Aber ich glaube nicht, dass die Verstappens in irgendeiner Weise dafür verantwortlich waren. Ich denke, diese Entscheidung wurde von Oliver Mintzlaff getroffen, wobei Helmut Marko von der Seitenlinie aus beraten hat.“
Horner selbst führt dabei auch den Tod von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz ins Feld. Nach dessen Ableben hätten sich „die Dinge innerhalb des Geschäfts geändert. Man hat bei mir wahrscheinlich zu viel Kontrolle gesehen“.
