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Home » China setzt stark auf Exporte, aber wird die europäische Wirtschaft den Preis zahlen?
Welt

China setzt stark auf Exporte, aber wird die europäische Wirtschaft den Preis zahlen?

MitarbeiterBy MitarbeiterDezember 7, 2025
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China setzt stark auf Exporte, aber wird die europäische Wirtschaft den Preis zahlen?

Veröffentlicht am
12.07.2025 – 7:00 GMT+1

Die europäischen Volkswirtschaften könnten die Hauptlast des sich verschärfenden globalen Handelswettbewerbs tragen, da Peking seinen Vorstoß zu einem exportgestützten Aufschwung erneuert.

Das ist die eindringliche Warnung aus einer Reihe von Berichten von Goldman Sachs, da die Investmentbank ihre europäischen Wachstumsprognosen als Reaktion auf Chinas erneute Exportoffensive senkt.

„Der Euroraum ist besonders den negativen Auswirkungen des erhöhten chinesischen Warenangebots ausgesetzt, das das bilaterale Warenhandelsdefizit des Euroraums mit China zu vergrößern und seine bereits geschwächte internationale Wettbewerbsposition in Frage zu stellen droht“, sagte Goldman Sachs-Ökonom Giovanni Pierdomenico.

„Wir gehen davon aus, dass der stärkere chinesische Exportwettbewerb das BIP des Euroraums bis Ende 2029 um etwa 0,5 % senken wird“, fügte er hinzu.

Nach Schätzungen der Bank ist Deutschland am stärksten belastet, da das reale Bruttoinlandsprodukt aufgrund dieses Drucks in den nächsten vier Jahren voraussichtlich um etwa 0,9 % sinken wird. Sie prognostiziert, dass Italien einen Rückgang um 0,6 % und Frankreich und Spanien um jeweils etwa 0,4 % verzeichnen wird.

Was diesen Wandel für Europa besonders unangenehm macht, ist das Ausmaß der Substitution chinesischer und europäischer Waren auf den Weltmärkten.

Goldman Sachs schätzt, dass die Exporte der Eurozone in den letzten fünf Jahren auf den wichtigsten globalen Märkten bis zu vier Prozentpunkte Marktanteile an chinesische Exporteure verloren haben.

Für jeden Anstieg der chinesischen Exporte um einen Dollar gingen die europäischen Exporte typischerweise um 20 bis 30 Cent zurück.

Dieser Substitutionseffekt untergräbt den Wettbewerbsvorteil Europas.

Kann Europa der Exportgefahr Chinas begegnen?

Während die Europäische Union mehrere Initiativen zur Stärkung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit gestartet hat – insbesondere den Critical Raw Materials Act und den AI Continent Action Plan – bleibt Goldman Sachs hinsichtlich ihrer Wirksamkeit skeptisch.

Der Analyst der Bank, Filippo Taddei, argumentiert, dass die Reaktionsfähigkeit Europas durch seine eigenen Schwachstellen beeinträchtigt wird.

Goldman weist darauf hin, dass die Optionen Europas durch die Abhängigkeit Europas von China bei wichtigen Vorleistungen begrenzt sind.

„Während gezielte Maßnahmen gegen chinesische Produkte möglich sind, muss jede umfassendere Initiative zur Begrenzung des chinesischen Angebots auf europäischen Märkten gegen die Abhängigkeit Europas von China bei mehreren wichtigen Rohstoffen abgewogen werden“, warnen Analysten.

„Trotz dieser Programme ist die EU weiterhin mit einer strukturellen Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten konfrontiert.“

Die Bank warnt außerdem davor, dass „die verfügbaren Mittel im Vergleich zu den erklärten Ambitionen weiterhin unzureichend sind“, was Zweifel an der Fähigkeit der EU aufkommen lässt, ihre Exportwettbewerbsfähigkeit gegenüber China wiederherzustellen.

Experten argumentieren, dass eine zu zaghafte Reaktion aus Brüssel die allmähliche Erosion der europäischen Industriebasis beschleunigen könnte, da chinesische Unternehmen ihren Einfluss auf die globalen Märkte ausbauen.

Aber eine zu aggressive Haltung – wie weitreichende Zölle oder weitreichende Einfuhrbeschränkungen – könnte nach hinten losgehen und die Lieferketten stören, von denen Europa nach wie vor stark abhängig ist.

Ein Test für Europas industrielle Entschlossenheit

Goldman Sachs betont, dass die Verteidigung der einzige große Politikbereich ist, in dem Europa echtes Geld auf den Tisch gelegt hat. Das Readiness 2030-Programm (ReArm Europe) des Blocks, das durch Kredite in Höhe von 150 Milliarden Euro im Rahmen des Programms „Security Action for Europe“ unterstützt wird, steht in scharfem Kontrast zu anderen Initiativen, die entweder weiterhin unterfinanziert sind oder nur langsam an Fahrt gewinnen.

Doch selbst hier ist Europa weit davon entfernt, eigenständig zu sein. Seine Verteidigungsambitionen hängen immer noch stark von der chinesischen Versorgung mit kritischen Rohstoffen ab, insbesondere mit Seltenerdelementen, die in Waffensystemen, Drohnen, Sensoren und fortschrittlicher Elektronik verwendet werden.

Letztendlich ist die Botschaft der Goldman-Analysten eindeutig: Ohne eine einheitlichere und durchsetzungsfähigere Industriestrategie läuft Europa Gefahr, in Sektoren, in denen es einst führend war, an Boden zu verlieren.

Die Ökonomen schrecken davor zurück, Protektionismus zu fordern. Aber sie stellen die politischen Entscheidungsträger vor dringende Fragen: Kann Europa die angestrebte industrielle Souveränität erreichen? Und wie lange kann es sich auf fiskalische Unterstützung und die Widerstandsfähigkeit der Verbraucher verlassen, um sich vor den zunehmenden globalen Gegenwinden zu schützen?

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