„Mein Knöchel sollte gebrochen sein“
Heftiges Foul von Ex-BVB-Star: Chelsea-Profi auf Trage abtransportiert
18.03.2026 – 09:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei Chelseas Ausscheiden in der Champions League wird Trevoh Chalobah von Achraf Hakimi schwer getroffen. Kurz darauf meldet er sich mit emotionalen Worten.
Schreckmoment am Dienstagabend in der Champions League: Beim Achtelfinalspiel zwischen dem FC Chelsea und Paris Saint-Germain (0:3) kommt es in den Schlussminuten zu einer unschönen Szene. Mittendrin: ein ehemaliger BVB-Profi.
Was war passiert? In der 82. Minute ging Chelseas Verteidiger Trevoh Chalobah am eigenen Strafraum ins Dribbling. Der frühere Dortmunder Achraf Hakimi attackierte den Engländer. Dieser spielte den Ball nach vorne, wurde dann aber von seinem Gegenspieler mit offener Sohle heftig am Knöchel getroffen.
Chalobah blieb in der Folge vor Schmerzen liegen. In der Wiederholung und auf Bildern ist zu sehen, wie schwer Hakimi den 26-Jährigen wirklich erwischt hatte. Der Fuß des Chelsea-Akteurs ist aufgrund des Treffers am Knöchel für einen kurzen Moment deutlich gedreht.
Chalobah wurde zunächst auf dem Feld behandelt. Kurz darauf musste der Abwehrmann aber mit einer Trage abtransportiert werden. Chelseas Wechselkontingent war zu diesem Zeitpunkt bereits erschöpft. Das Team von Trainer Liam Rosenior musste die Partie mit zehn Spielern zu Ende bringen. Hakimi sah für sein Einsteigen derweil nicht einmal die Gelbe Karte.
Noch in der Nacht meldete sich Chalobah dann auf Instagram zu Wort. Der englische Nationalspieler gab hinsichtlich einer schweren Verletzung zumindest leichte Entwarnung.
„Gott, alles, was ich sagen kann, ist danke“, schrieb er zu einem Bild, das Hakimis Foul an ihn zeigte. „Mein Knöchel sollte gebrochen sein“, so Chalobah weiter, der in der Folge mehrfach seinen Glauben unterstrich.
Wie schwer er sich wirklich verletzt hat, war zunächst nicht klar. Am Mittwoch soll Chalobah untersucht werden. „Wir hoffen und beten, dass es nicht so schlimm ist, wie wir zunächst befürchtet hatten“, sagte Trainer Liam Rosenior nach der Partie, die auch noch Chelseas Ausscheiden in der Champions League besiegelte.











