Berlin-Wahl im September

Diese U-Bahn-Linien will die CDU verlängern

04.06.2026 – 08:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Kai Wegner (Archibild): Die Berliner CDU unter dem Regierenden Bürgermeister Wegner hat ihr Wahlprogramm vorgelegt. (Quelle: Fabian Sommer/dpa/dpa-bilder)

Die Berliner CDU hat ihr Wahlprogramm für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September vorgestellt. Neben dem Nahverkehr hat die Partei auch Pläne für die Bildungspolitik.

Die Berliner CDU will mehrere U-Bahn- und S-Bahn-Linien verlängern sowie die Anbindung an Brandenburg verbessern. Das geht aus dem Wahlprogramm der Partei für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September hervor, über das der „Tagesspiegel“ in seinem Newsletter „Checkpoint“ zuerst berichtet hatte.

Neben dem Nahverkehr enthält das Programm auch bildungspolitische Vorhaben.

Mehrere U-Bahn-Linien sollen ausgebaut werden

Im Bereich U-Bahn sieht das Programm vor, die U2 über Pankow Kirche nach Französisch Buchholz und Buch zu verlängern. Die U3 soll bis zum Mexikoplatz, die U8 bis ins Märkische Viertel und die U7 sowohl zum Flughafen BER als auch bis Heerstraße Nord führen.

Beim S-Bahn-Netz plant die CDU, die S75 von Wartenberg über Malchow bis nach Birkenwerder zu verlängern, die S5 soll bis nach Nauen reichen. Die S21 soll als City-S-Bahn vom Nordring über den Hauptbahnhof zum Potsdamer Platz und zur Yorckstraße ausgebaut werden und damit eine zweite Nord-Süd-Verbindung bilden.

Semesterticket soll auch für Brandenburg gelten

Für die Anbindung des Nachbarlandes heißt es im Wahlprogramm: „Wir werden die Zentren des Landes Brandenburg (Brandenburg/Havel, Cottbus, Frankfurt/Oder und Potsdam) noch besser und enger mit Berlin verknüpfen.“ Das Semesterticket soll zudem auf Brandenburg ausgeweitet werden.

Überdies spricht sich die CDU für den Einsatz einer Magnetschwebebahn aus, etwa zur Erschließung des Flughafens BER oder neuer Wohngebiete. Über mögliche Trassen wird in Berlin bereits seit Längerem diskutiert. Der Koalitionspartner SPD lehnt das Vorhaben bislang ab.

In der Bildungspolitik will die CDU unter Regierungschef Kai Wegner die Vorschule, Kopfnoten und die Verbeamtung von Lehrern wieder einführen. Die Gymnasien sollen erhalten und gestärkt werden.

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