Wahl in Rheinland-Pfalz

CDU gewinnt – historische Schlappe für SPD


Aktualisiert am 22.03.2026 – 23:33 UhrLesedauer: 2 Min.

CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder: Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz liegt seine Partei vorn. (Quelle: IMAGO/Chris Emil Janssen)

Die CDU gewinnt die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Damit fährt die SPD eine historische Schlappe ein.

Die CDU ist bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz klar stärkste Kraft vor der SPD gewonnen. Die AfD erreichte von allen Parteien die höchsten Zuwächse und kam auf Platz drei vor den Grünen, wie aus dem vorläufigen Ergebnis des Landeswahlleiters hervorgeht.

Demnach kommt die CDU auf 31,0 Prozent. Die SPD des bisherigen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer kommt nur noch auf 25,9 Prozent. Die AfD wird mit 19,5 Prozent drittstärkste Partei vor den Grünen mit 7,9. Sowohl die FDP, die Linken als auch die Freien Wähler scheitern am Einzug in den Landtag.

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Quelle: t-online

Erste Hochrechnungen hatten zuvor gezeigt, dass die CDU mit 30,5 Prozent wohl die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz gewinnen wird. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer landeten mit 26,5 Prozent auf Platz zwei.

Die AfD erreichte in der ersten Hochrechnung – ebenso wie es aus der Prognose hervorging – 20 Prozent. Damit kann die Partei ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln – und es ist voraussichtlich ihr bestes Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland.

Leicht abgerutscht waren laut erster Hochrechnung die Grünen: Sie liegen nun bei 8,3 Prozent. In der ersten Prognose zu den Ergebnissen der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz lagen sie noch bei 8,5 Prozent.

Bereits die erste Hochrechnung ließ vermuten, dass es die Linke (4,5 Prozent) nicht in den Landtag schafft und dass zwei Parteien, die derzeit im Landtag vertreten sind, den Einzug nicht schaffen: die Freien Wähler (3,6 Prozent) und die FDP (2 Prozent).

Seit zehn Jahren regiert eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP das Land Rheinland-Pfalz mit seinen gut vier Millionen Einwohnern. Über Monate hatte die CDU in Umfragen deutlich geführt, seit Jahresbeginn holte die SPD auf – aber am Ende nicht genug. Nun läuft alles auf eine Große Koalition unter Schnieder hinaus, denn andere Bündnisse sind entweder rechnerisch oder – im Falle der AfD – politisch ausgeschlossen.

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