Auftritt bei „maischberger“

Maschmeyer wettert gegen Merz – Detail sticht ins Auge


09.09.2026 – 07:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Ist für Friedrich Merz die Zeit abgelaufen? Carsten Maschmeyer sagte bei Sandra Maischberger in der ARD-Talkshow deutliche seine Meinung. (Quelle: IMAGO/Manfred Behrens)

Carsten Maschmeyer machte zuletzt mit der Trennung von Veronica Ferres Schlagzeilen. Bei seinem ersten TV-Auftritt danach musste der Unternehmer primär politisch Dampf ablassen.

Vor knapp zwei Wochen war Carsten Maschmeyer großes Gesprächsthema – aus privaten Gründen. Fast zwölf Jahre nach der Hochzeit mit Veronica Ferres gaben der Unternehmer und die Schauspielerin ihre Trennung bekannt. Ihr gemeinsamer Medienanwalt Christian Schertz sagte, dass die beiden sich „bereits vor längerer Zeit und in Freundschaft entschieden hätten, in Zukunft getrennte Wege zu gehen“.

Jetzt trat Maschmeyer erstmals wieder im Fernsehen auf und stach dabei sofort mit einem Detail ins Auge. Denn bei der ARD-Talkshow von Sandra Maischberger entschied sich der 67-Jährige, seinen Ehering zu tragen. Diesen hat er trotz der schon länger zurückliegenden Trennung offenbar immer noch nicht abgelegt. Auch bei einigen vergangenen Social-Media-Posts von Maschmeyer war Fans dies aufgefallen.

Deutlich zu sehen am rechten Ringfinger: Carsten Maschmeyers Ehering. (Quelle: IMAGO/Uwe Koch)

Sie passt zu der gemeinsamen Erklärung des Paares, wonach sich ihre Liebe über die Jahre in eine „tiefe, vertrauensvolle Freundschaft“ verwandelt habe. Beide blickten demnach mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück und wollten eng als Familie verbunden bleiben.

Doch so viel Harmonie war am Dienstagabend in der „Maischberger“-Sendung nicht zu spüren. Da setzte Maschmeyer stattdessen auf Konfrontation – und zwar mit Bundeskanzler Friedrich Merz.

Merz „wollte aus einem falschen Grund Kanzler werden“

„Merz hat es voll vergeigt. Er muss weg. Er muss zurücktreten“, sagte Maschmeyer in der ARD-Talksendung. Der Unternehmer hatte die CDU Anfang 2025 mit einer Großspende unterstützt. Jetzt kritisiert er den CDU-Chef scharf: „Es zeigt sich jetzt, er wollte aus einem falschen Grund Kanzler werden. Das war Ego und Merkel zeigen, ich bin jetzt Kanzler.“

Maschmeyer nahm insbesondere den Führungsstil von Merz ins Visier: „Er nimmt die Menschen nicht emotional mit. Es ist unnahbar, belehrend, ein Besserwisser“. Und Maschmeyer höre „von allen, die mit ihm zu tun haben“, Merz sei „arrogant“. „Er muss von der Kommandobrücke runter“, sagte Maschmeyer abschließend und verwies auf die Alternativen in der Partei. Namentlich nannte er Hendrik Wüst, Daniel Günther und Markus Söder.

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