Zwischen Chaos und Kind

Carolin Kebekus stellt intime Frage – Eltern reagieren sofort


02.04.2026 – 02:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Carolin Kebekus (Archivbild): Die Kölner Kabarettistin stellt ihren Instagram-Fans eine Frage, die offenbar viele Eltern beschäftigt. (Quelle: Henning Kaiser/dpa/dpa-bilder)

Kein Schlaf, kein Essen, ein schreiendes Kind – und dann noch Lust? Carolin Kebekus stellt auf Instagram die Frage, auf die offenbar niemand eine wirklich gute Antwort hat.

Mit einer ungewöhnlich persönlichen Frage hat sich die Kölner Kabarettistin Carolin Kebekus an ihre Instagram-Follower gewandt: Wie schaffen es Eltern kleiner Kinder überhaupt noch, ein zweites Kind zu bekommen? In ihrem Video steigt sie mit ironischem Unterton ein – und beschreibt sich selbst als „wahnsinnig erfolgreich beruflich“, „perfekte Mutter“, „wunderschön“ und „sexuell wahnsinnig aktiv“, bevor sie zur eigentlichen Frage kommt: „Wie macht ihr ein zweites Kind? Wie, wann, wo?“

Die Kabarettistin beschreibt den Elternalltag, der der Frage zugrunde liegt, in drastischen Worten: „Ihr habt nicht geschlafen, ihr habt nicht gegessen, ihr habt den ganzen Tag gearbeitet. Als ihr nicht gearbeitet habt, wart ihr bei dem Kind, das Kind hat euch angeschrien, angefurzt und angekotzt und ist auf euch rumgeturnt. Wie sagt ihr dann in diesem Zeitfenster, das ihr euch geschaffen habt: ‚Ich hab Bock!‘?“

Und weiter: „Was muss für euch passieren, dass ihr sagt: ‚Ich hab Bock, ich hab jetzt Bock!‘? Muss er die Gummistiefel bestellt haben, zum Beispiel? Muss die Wäsche auf Null sein? Was sind eure Secrets?“ Den Abschluss ihres Videos liefert sie mit einem Augenzwinkern: „Ich frag für einen Freund.“

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Zum Video schrieb sie: „An alle Eltern, besonders Mütter: Wie um alles in der Welt entstehen zweite Kinder? Was sind eure Tipps?“

Die Reaktionen ihrer Follower zeigen, dass die Frage einen Nerv trifft. „Sonntag Mittag Peppa Wutz anschalten“, lautet einer der meistgelikten Ratschläge. Jemand anderes kommentierte trocken, seine drei Kinder seien „jeweils zehn Jahre auseinander“. Eine Nutzerin zitierte den Rat einer Vierfachmutter: „Man braucht eigentlich nur einen abschließbaren Raum.“

Besonders viel Zuspruch bekam die Geschichte einer Mutter, deren sechsjährige Tochter das Paar beim „Liebhaben“ erwischte – „und war ganz entrüstet, dass wir ohne sie getobt haben“. Andere wiesen darauf hin, dass mit dem Teenageralter keine Besserung in Sicht sei: „Privatsphäre gleich null, dachte eigentlich, dass es besser wird“, schrieb eine Mutter. Und mancher Follower gab offen zu, schon seit Jahren dieselbe Frage zu stellen: „Frage ich auch alle mit zwei Kindern seit fünf Jahren.“

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