Zwei Freunde, ein Traum

Neues Café eröffnet in beliebtem Viertel


01.04.2026 – 18:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Café „Bloom“ in Eimsbüttel: Ab Donnerstag hat das Lokal offiziell geöffnet. (Quelle: Timon Zöfelt/t-online)

Neues Leben für alte Bar: In Hamburg eröffnen zwei Freunde ein Café. Schon vor dem Start wächst das Interesse. Auf Instagram folgen ihnen Hunderte.

Nils und Bennet erfüllen sich einen Traum. Im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel eröffnen die beiden langjährigen Freunde das Café „Bloom“. Ab Donnerstag gehen sie in der Amandastraße 66 ihrer Leidenschaft für Kaffee und Gastronomie nach.

Zuvor war in den Räumlichkeiten die Cocktailbar „Amanda 66“ zu Hause. Diese machte im Januar 2023 Schluss. Anschließend mietete ein zurückgezogener Verein den Eckladen. Nach mehr als drei Jahren bringen Nils und Bennet nun neues Gastro-Leben in das Lokal.

Seit der Schlüsselübergabe im November 2025 planten, organisierten und werkelten sie, um das Café wieder auf Vordermann zu bringen. Die Wände wurden neu versiegelt. Den Boden tauschten sie komplett aus. Und: „Das war vorher eine Raucherkneipe. Es hat extrem gestunken“, sagen sie im Gespräch mit der Hamburg-Redaktion von t-online. „Es hat super lange gedauert, den Geruch ‚rauszubekommen.“ Außerdem bauten sie einen angepassten Tresen, kauften neue Hocker und organisierten sich Bänke aus einer Berliner Schule als Sitzgelegenheiten.

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Bereits am vergangenen Sonntag feierten die Betreiber eine „Opening Party“ für Freunde, Bekannte und Interessierte. Am Donnerstag, 2. April, öffnet das Café dann auch offiziell seine Türen. Zuspruch erhalten Nils und Bennet schon jetzt. Beim Opening bildeten sich teils lange Warteschlangen. Auf Instagram hat das Lokal einige Tage vor der Eröffnung rund 2.000 Follower. „Das hat uns auch gewundert“, sagt Nils. „Wir dachten nicht, dass es so einfach und so schnell geht.“

Auch aus der Nachbarschaft gebe es viele positive Rückmeldungen. „Die freuen sich alle“, berichtet Nils. Leise Restzweifel mit Blick auf die Herausforderungen in der Gastro-Szene schiebt das Duo beiseite. „Ein bisschen Angst ist auf jeden Fall dabei, aber wir wissen, was wir können und sind überzeugt von unseren Produkten“, sagen sie.

Die nötige Erfahrung bringen Nils und Bennet mit: Seit rund zehn Jahren sind sie bereits in der Gastronomie unterwegs. Vor acht Jahren liefen sie sich bei der Arbeit erstmals über den Weg – und verloren sich seither nicht mehr aus den Augen.

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