BVB-Coach Niko Kovač verzichtete zunächst dennoch auf personelle Veränderungen. Einzig Ramy Bensebaini kam nach Süles Aus in die Partie, er rückte in der defensiven Dreierkette auf links. Waldemar Anton übernahm den Süle-Part auf rechts, Kapitän Nico Schlotterbeck rotierte ins Zentrum.
Aus der Pause kamen die Dortmunder etwas schwungvoller, blieben offensiv aber harmlos. Kovač reagierte nun doch, nach einer Stunde Spielzeit durfte in Guirassy der torgefährlichste BVB-Stürmer für Fábio Silva ran.
Später kamen noch der 18 Jahre alte Samuele Inacio und der erst 16-jährige Mathis Albert, der sein Bundesligadebüt gab, für die enttäuschenden Marcel Sabitzer und Daniel Svensson. Letzterer hatte zuvor eine Topchance vergeben, als er von Ozan Kabak im letzten Moment stark geblockt wurde.
Je näher es Richtung Ende ging, desto stärker drückte der BVB auf den Ausgleich, allerdings fehlten den Schwarz-Gelben gegen defensiv disziplinierte Hoffenheimer die Ideen. Den einen besonderen Moment hatte dann Guirassy, der aus 17 Metern flach ins linke untere Eck zu seinem 14. Saisontor vollendete. Nationaltorwart Oliver Baumann war machtlos.
Den Schlusspunkt setzte Kramarić, nachdem Julian Ryerson den Ball mit der Hand minimal berührt und Siebert erneut nach Videobeweis auf Elfmeter entschieden hatte. Während Dortmund der Vizemeisterschaft entgegen trudelt, sind die Kraichgauer, die nun bei 54 Punkten stehen, wieder voll dabei im Rennen um einen Champions-League-Platz.










